IDF: Intel stellt Core Microarchitecture vor

Intel stellt auf dem Intel Developer Forum die Core Microarchitecture vor. Damit erhält die bisherige „Next Generation Micro-Architecture“ einen neuen Namen. Die Architektur zeichnet sich durch fünf Innovationen aus.

Auf dem Intel Developer Forum im Herbst 2005 gab Intel erste Details über die „Next Generation Micro-Architecture“ bekannt. Intels CTO Rattner gab der nächsten Prozessorgeneration nun mit „Core Microarchitecture“ einen Namen. Die neue Architektur löst ab Mitte 2006 NetBurst des Pentium D ab.

Die Core Microarchitecture mit Dual-Core-Technologie und EM64T zeichnet sich laut Intel durch fünf Innovationen aus: Wide Dynamic Execution, Advanced Digital Media Boost, Advanced Smart Cache, Smart Memory Access sowie Intelligent Power Capability.

Sie hat einen Namen: Intels „Next Generation Micro-Architecture“ NGMA mit der neuen Bezeichnung „Core Microarchitecture“ wird die Grundlage künftiger Mobile-, Desktop- und Server-/Workstations-CPUs.
Sie hat einen Namen: Intels „Next Generation Micro-Architecture“ NGMA mit der neuen Bezeichnung „Core Microarchitecture“ wird die Grundlage künftiger Mobile-, Desktop- und Server-/Workstations-CPUs.

Wide Dynamic Execution bezeichnet die 14 Pipeline tiefe Architektur, die vier Instruktion gleichzeitig pro Taktzyklus verarbeiten kann. Mit Intels Advanced Digital Media Boost erledigen Core-Prozessoren SSE-, SSE2- und SSE3-Befehle nun in nur einem Taktzyklus. Damit verdoppelt Intel die Ausführungsgeschwindigkeit gegenüber den aktuellen Intel-CPUs.

Fünf „Innovationen“: Die Core Microarchitecture verbindet und optimiert Technologien der NetBurst-Architektur mit dem Core Duo.
Fünf „Innovationen“: Die Core Microarchitecture verbindet und optimiert Technologien der NetBurst-Architektur mit dem Core Duo.

Der Advanced Digital Smart Cache ist bereits aus dem Core Duo bekannt. Beide Prozessorkerne teilen sich dynamisch einen gemeinsamen L2-Cache. Mit Smart Memory Access führt Intel einen Advanced Prefetch-Mechanismus für den Speicherzugriff ein. Die Core Microarchitecture verbessert damit das Load-/Store-Handling beim Zugriff auf den Arbeitsspeicher. Intel will damit Latenzzeiten „verstecken“, indem Daten bereits spekulativ im Cache gehalten werden.

Unter der Bezeichnung Intelligent Power Capability fasst Intel die Powermanagement-Features der Core Microarchitecture zusammen. Die CPU schaltet beispielsweise Logik-Subsysteme nur ein, wenn sie benötigt werden.

Intel wird die Core Microarchitecture in den Segmenten Mobile (Merom), Desktop (Conroe) und Server/Workstations (Woodcrest) einsetzen. Weitere Informationen über die Architektur finden Sie bei tecCHANNEL in der Meldung IDF: Neue Details zum Conroe & Kentsfield. Zusätzliche Details zur Core-Architektur will Intel im weiteren Verlauf des Intel Developer Forums bekannt geben. (cvi)

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