IDF: Intel liefert erste WiMAX-Chips

Intel kündigt auf dem Intel Developer Forum die Auslieferung von ersten Mustern des WiMAX-Chips Rosedale an. Der Chip ermöglicht Funkverbindungen mit Reichweiten von bis zu 50 Kilometer.

Die Funktechnik WiMAX arbeitet nach dem im Juni 2004 verabschiedeten Wireless-Standard 802.16-2004. WiMAX soll drahtlose Breitbandverbindungen mit bis zu 70 MBit/s über Entfernungen von 50 Kilometer ermöglichen. Typischerweise eignet sich WiMAX besonders gut für Metropolitan Area Networks. Hier lässt sich nach Ansicht Intels die letzte Meile mit Funk statt Kabel überbrücken. WiMAX ist auch für Gebiete ideal, die in die Planung von Breitbandverbindungen nicht einbezogen werden.

nternetzugang im Wandel: Laut Intel nutzen bereits die Hälfte aller Anwender einen Breitbandanschluss zum Surfen.

Der mit Codenamen Rosedale bezeichnete WiMAX-Chip ermöglicht laut Intel erste standardkonforme System-on-Chip-Modelle für kostengünstige WiMAX-Basisstationen. Erste Muster von Rosedale liefert Intel bereits an seine wichtigsten Entwicklungspartner aus. Weltweit führt Intel auch erste Testläufe mit Carrier- und Geräteherstellern durch.

Funker: Intel liefert bereits erste Muster des WiMAX-Chips Rosedale aus.

Wie Intels General Manager Broadband Wireless Group Scott Richardson erklärt, verfügt weltweit nur ein Bruchteil der Computernutzer über eine schnelle Internet-Verbindung wie DSL. Mit Rosedale stellt Intel laut Richardson erste Komponenten für einen leichteren, kostengünstigeren und schnelleren drahtlosen Internet-Zugang bereit.

Rasche Adaption: Die WiMAX-Technologie soll ab 2006 in Notebooks eine schnelle Verbreitung finden.

Erste Produkte mit Rosedale-Chips werden laut Intel im Jahr 2005 zertifiziert. Bereits 2006 sollen Notebooks mit der WiMAX-Technologie ausgestattet werden. (cvi)