IDF: Erste Fotos von Timna-Systemen

Auf Intels Webserver finden sich schon die ersten Bilder von Systemen, die mit der hochintegrierten Timna-CPU arbeiten. Um einen vollwertigen PC in ein beliebiges Elektrogerät zu integrieren, ist in Zukunft nur so viel Platz wie für drei CD-Schachteln notwendig. Intel will die CPU im Laufe der Woche ankündigen.

Die bisher durchgesickerten Daten zu Intels Projekt "Timna" basieren auf Gerüchten und unternehmensnahen Quellen. Demnach soll für Timna ein Celeron-Kern mit integriertem L2-Cache (Celeron II) mit der Grafiklogik und einer Northbridge auf einem Chip integriert werden. Laufen soll das Ganze zunächst mit 600 MHz.

Auf dem Intel Developer Forum, von dem tecChannel vor Ort berichtet, will Intel die CPU in dieser Woche erstmals vorstellen. Die ersten Bilder von Referenz-Designs sind aber schon zu haben. Das nachfolgende Bild zeigt das Konzept "Cape Arago", das außer den Laufwerken einen kompletten PC beinhaltet. Mit rund 13,3x3x12,7 Zentimetern Größe (BxHxT) entspricht dieses Modul in etwa drei übereinander gestapelten CD-Verpackungen.

Intels Referenz-Design "Cape Arago" ist das erste Timna-System.

Cape Arago verfügt über einen Video- und VGA-Ausgang, zwei USB-Ports und ein IDE-Interface. Auf Grund der kompletten Ausstattung und des geringen Platzbedarfs eignet sich ein Modul wie Cape Arago hervorragend, um beispielsweise ein Fernsehgerät als Option mit einem PC für's Websurfen und die Bedienung digitaler TV-Angebote auszustatten. Auch die Integration in Elektrogeräte wie Kühlschränke und Waschmaschinen wird so denkbar. Wichtig ist dafür jedoch vor allem der Preis - und der steht noch nicht fest. (nie)