IDF: Bluetooth per USB-Stecker

Auf dem IDF in San Jose hat Intel den Prototypen eines Bluetooth-Moduls gezeigt. So groß wie eine halbe Streichholzschachtel lassen sich mit dem USB-Stecker samt Funk-Elektronik Notebooks im Umkreis von zehn bis 15 Metern drahtlos vernetzen.

Zu Grunde liegt dem schicken blauen Bluetooth-Stecker eine USB-to-Bluetooth-Logik, die Intel entwickelt hat. Auf kleinstem Raum bringt Intel hier nicht nur die USB-Anbindung sondern auch die komplette Funk-Elektronik samt Antenne unter.

Von USB nach Bluetooth: alles auf kleinstem Raum. Die Vierteldollar-Münze ist so groß wie ein Markstück.

In einen USB-Stecker verpackt, ist das Modul von Intel alles, was man braucht, um Notebooks drahtlos zu vernetzen. Neben dieser Anwendung in Konferenzräumen können derart aufgerüstete Bluetooth-Notebooks auch per Bluetooth-to-Ethernet-Anbindung aufs Firmennetz zugreifen oder unterwegs per Bluetooth-Handy online gehen.

Das Produkt: Wenn Intel diesen Bluetooth-Stecker auf den Markt bringt, lassen sich Notebooks sehr einfach aufrüsten.

Der hier gezeigte Stecker ist noch ein "mechanical Sample" oder anders ausgedrückt: ein Stück Plastik. Intel plant jedoch, diese Bluetooth-Aufrüstung Mitte 2001 unter eigenem Namen auf den Markt zu bringen. Wenn das klappt, können Notebooks von der neuen Funktechnik schon vor der für das dritte Quartal 2001 geplanten Integration von Bluetooth in Chipsätze profitieren.

Welche Produkte dann per Bluetooth funken können, und wie diese Technik funktioniert, zeigt der Report Bluetooth - Der Kabelkiller. Weitere Reports zu Bluetooth finden Sie hier. (nie)