Data Privacy Engine

IBM will persönliche Daten grenzübergreifend schützen

IBM hat ein Patent auf eine neuartige "Data Privacy Engine" zum grenzüberschreitenden Schutz privater Daten erhalten.

Mit dieser ist es einer Mitteilung zufolge möglich, persönliche Informationen - zum Beispiel beim Austausch zwischen Private Clouds in verschiedenen Ländern - besser und effektiver zu schützen. IBM trage damit der Entwicklung Rechnung, dass immer mehr Daten von Mitarbeitern und Kunden rund um den Globus wandern und dabei nach den jeweils geltenden Landesrechten zuverlässig geschützt werden müssten.

IBM - hier die Konzernzentrale in Armonk - ist seit einer gefühlten Ewigkeit alljährlich das Unternehmen mit den meisten neuen US-Patenten.
IBM - hier die Konzernzentrale in Armonk - ist seit einer gefühlten Ewigkeit alljährlich das Unternehmen mit den meisten neuen US-Patenten.
Foto: IBM

Um dies zu gewährleisten, wird die "Data Privacy Engine" (sie hat die US-Patentnummer 8.695.101 erhalten) zunächst mit den jeweiligen rechtlichen Vorschriften der betroffenen Länder sowie den besonderen Compliance-Vorgaben der Unternehmen "gefüttert". Sie überprüft dann die individuelle Praxis des Datenaustauschs, erkennt und meldet automatisch Verletzungen und bietet auch gleich Lösungsvorschläge an. Damit könne sie den bisherigen, häufig manuellen Aufwand in Unternehmen reduzieren, der aufgrund der zunehmenden Dichte an unterschiedlichen regulatorischen Anforderungen in verschiedenen Ländern fehleranfällig und komplex sei, heißt es weiter. (hal)