IAA

IBM und Conti kooperieren für das vernetzte Auto

Der Automobilzulieferer Continental und die IBM haben zur IAA in Frankfurt eine Kooperation angekündigt.

In deren Rahmen wollen die Unternehmen einer Mitteilung zufolge gemeinsam Lösungen zum vollständig vernetzten Fahrzeug für Automobilhersteller auf der ganzen Welt entwickeln. Konkret geht es demnach um die Entwicklung einer hochskalierbaren Cloud-Plattform, über die Automobilhersteller innovative, mobile, fahrzeuginterne Anwendungen und Dienste anbieten können. Software-Updates und neue Funktionen sollen dabei via Internet verteilt werden und so zukünftig teure und aufwendige Werkstattbesuche überflüssig machen.

Vollautomatisiertes automatisches Fahren erwartet Conti so ab dem Jahr 2025
Vollautomatisiertes automatisches Fahren erwartet Conti so ab dem Jahr 2025
Foto: Continental

Diese Lösung könnte sich auch in anderen Branchen wie dem öffentlichen Verkehrswesen, dem Versicherungswesen oder dem Einzelhandel möglicherweise als nützlich erweisen, hoffen Conti und IBM.

Continental und IBM wollen das vorausschauende Fahren weiter verbessern und eine neue Generation des elektronischen Horizonts entwickeln, um letztendlich das automatisierte Fahren Wirklichkeit werden zu lassen. Mit integrierten Sensoren ausgestattete Fahrzeuge sollen dabei Informationen wie Position, Geschwindigkeit oder Verlangsamung an die Cloud weitergeben, wo die Daten verarbeitet, analysiert und für Folgemaßnahmen berücksichtigt werden. Das Ergebnis solle eine Echtzeit-Straßenkarte sein, die den Fahrzeugen erlauben werde, regelrecht "um die Ecke" zu schauen, heißt es weiter. (mje)