i-mode: UMTS im Kleinformat

Bunt, schnell, informativ - aber teuer. Am 16. März hat E-Plus den mobilen Internet-Dienst i-mode als Versuchsballon für UMTS gestartet. Wir haben i-mode ausgiebig getestet. Zurück bleiben gemischte Gefühle.

In Japan ist der mobile Internet-Dienst i-mode eine Erfolgsstory. Innerhalb von zwei Jahren hat NTT DoCoMo im Land der aufgehenden Sonne mit i-mode nach eigenen Angaben rund 30 Millionen Abonnenten gewonnen. Die Kunden können damit in Farbe im Internet surfen, E-Mails versenden und empfangen, bunte Bilder, interaktive Spiele oder Musikstreams via Handy nutzen. Hinzu kommen E-Commerce-Angebote, Verkehrs-, Reise- und Finanzinformationen sowie regional unterschiedliche Services.

Der Start-Bildschirm: Nach Eingabe der PIN begrüßt i-mode den Nutzer mit diesem Logo.
Der Start-Bildschirm: Nach Eingabe der PIN begrüßt i-mode den Nutzer mit diesem Logo.

E-Plus versucht nun, dieses Modell auf den deutschen Markt zu übertragen. Der Startschuss fiel während der CeBIT 2002 nach mehrmonatiger Verzögerung - ursprünglich wollte das Unternehmen den Dienst schon Ende 2001 in Betrieb nehmen (wir berichteten). E-Plus ist damit der erste deutsche Mobilfunkbetreiber, der den Einstieg in die multimediale Handy-Welt wagt. Die Datenübertragung erfolgt dabei via GPRS.