HP: Blade-Server auf Opteron-Basis

Mit dem ProLiant BL25p und BL35p führt HP laut eigenen Angaben als erster Anbieter Blade-Server auf Basis von AMDs Opteron ein.

Die beiden Blade-Server arbeiten mit zwei Opteron-Prozessoren der 200er-Serie. Beim ProLiant BL25p reicht die Bandbreite bis zum neu eingeführten 252, beim kompakteren BL35p ist bei 2,4 GHz Schluss. Beide Blades sind mit je zwei Gbit-Ethernet-Adaptern ausgerüstet, das Management erfolgt über ein gesondertes Fast-Ethernet-Interface. Optional lassen sich die Server mit einem Dual-Port-Fibre-Channel-Adapter ausrüsten.

Zur Aufnahme von Festplatten bietet der ProLiant BL25p zwei Hotplug-fähige 3,5-Zoll-Einschübe für SCSI-Laufwerke. Der ProLiant BL35p lässt sich optional mit zwei 60-GByte-Platten im Small Form Factor bestücken. In einem 6-U-Chassis finden acht ProLiant BL25p Platz. Der ProLiant BL35p soll aufgrund seiner kompakten Bauweise insbesondere in Rechenzentren zum Einsatz kommen: 16 Blades passen in ein 6-U-Chassis.

Packungsdichte: Auf dem ProLiant BL35p integriert HP zwei Opteron-Prozessoren sowie zwei Small-Form-Factor-Festplatten. Bis zu 16 Blades passen in ein 6U-Chassis.

Neben den Blade-Servern führt HP zeitgleich einen Dual-Opteron-Server im 2-U-Rack-Gehäuse ein. Der ProLiant DL385 basiert ebenfalls auf Opteron-250- oder 252-Prozessoren. In der Standardkonfiguration ist der Server mit 1 GByte DDR400-SDRAM ausgestattet, maximal sind 16 GByte möglich. Der ProLiant DL385 unterstützt bis zu sechs Ultra320-SCSI-Drives, wahlweise auch fünf Festplatten und ein DAT-Laufwerk. Optional ist eine Split-Drive-Backplane verfügbar. Alle drei neuen Server auf Opteron-Basis eignen sich laut Hersteller bereits für den Einsatz von Dual-Core-CPUs. Weitere Informationen zu künftigen Server-Prozessoren finden Sie in dem Artikel AMD & Intel: Server-CPUs von 2005 bis 2007. (mje)

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