HDS will mit Midrange-Systemen EMC Paroli bieten

Hitachi Data Systems stellt eine Serie von Systemen vor, die die Highend-Tagmastor-Familie nach unten in den Midrange-Bereich, und im Extremfall sogar in das Entry-Level-Segment erweitern.

Die strategische Marschrichtung ist laut Richard Evans, General Manager bei Hitachi Data Systems Deutschland, klar: „Wir haben die Pole-Position im Highend-Bereich, jetzt wollen wir weitere Marktanteile im Mittelstand haben“.

Die neuen Modellreihen Adaptable Modular Storage (AMS) und Workgroup Modular Storage (WMS) zeichnen sich durch Merkmale wie Logical Cache Partitioning aus, die bisher nur in der Enterprise-Klasse verfügbar waren. Weitere Features sind iSCSI, NAS und Fibre-Channel-Ports mit vier Gbit/s. Da bei diesen Systemen HDS erstmals auf SATA-Drives setzt, wurde als zusätzliches Sicherheits-Feature RAID-6 implementiert.

Besonders stolz ist HDS auf seinen Network Storage Controller 55 (NSC). Damit will man den gehobenen Mittelstand ansprechen. Der neue Controller bietet sämtliche Features der Tagmastore Universal Platform (USP), einschließlich einer massiv parallelen Crossbar-Switch-Architektur sowie einer umfassenden Controller-basierten Virtualisierungsschicht, die laut Evans eine einfache Systemadministration sicherstellt.

Der NSC-55 wird in einer Konfiguration mit rund fünf TByte zirka 150.000 US-Dollar kosten. „Der neue Controller bietet Virtualisierung im Mittelstand zu Preisen, die bisher nicht möglich waren“, meint Evans. „Während zahlreiche Speicherhersteller mit einem ersten funktional skalierbaren Virtualisierungsprodukt noch den Markt testen, bieten wir ausgereifte Virtualisierungsfunktionen für Unternehmen jeder Größe an und statten das gesamte Produktportfolio mit entsprechenden Leistungsmerkmalen aus“, so Evans weiter. Der Seitenhieb auf EMC ist unverkennbar.