Handschriftliches für PDAs - InkLink

Seiko hat den bei der CeBIT 2002 als Konzept vorgestellten InkLink inzwischen bis zur Serienreife entwickelt. Das System übernimmt handschriftliche Notizen in PDAs und Notebooks. Stiftbewegungen werden von einem Sensor erfasst und über den USB- oder Infrarot-Port übertragen.

Das InkLink-System passt in ein mit 193 x 74 mm noch handliches Etui und soll Laptop und PDA-Besitzer gleichermaßen bedienen. Kernstück ist ein Clip, der an einen handelsüblichen Papierblock (bis zu Din-A4) angesteckt wird. Über einen Sensor verfolgt der Clip die Bewegungen des Benutzers mit dem Spezialstift und überträgt sie über einen Adapter an den jeweiligen Rechner. Laut Hersteller finden mobile Geräte auf der Basis von Palm-OS (ab 3.1), Pocket PC (ab 2000) und Windows (95 bis XP) Unterstützung.

InkLink soll PDA-Benutzern die handschriftliche Eingabe ermöglichen.

Die Eingaben landen im InkNote Manager und können dort weiter bearbeitet und gespeichert werden. Zu den Funktionen des InkNote Manager zählen etwa Cut und Copy-and-Paste. Außerdem lassen sich die Skizzen gruppieren und einfärben. Gespeichert wird das Ergebnis als Vektorgrafik (.ink), der Export in BMP- und JPEG-Dateien ist laut Seiko ebenfalls möglich. Seiko bietet das Set außerhalb der USA derzeit nur in Großbritannien über Online-Shops an. In den USA verlangt der Hersteller 99 US-Dollar, in Großbritannien 99 Pfund. (uba)