HandEra 330: Konkurrenz für Palm und Visor

TRG Products stellt nächste Woche den Palm-PDA HandEra 330 vor. Das Gerät will mit Typ-II-CompactFlash- und MultiMedia/SD-Slots eine Nische im hart umkämpften PDA-Markt finden. TRG Products hat sich außerdem in HandEra umgetauft.

HandEra hat mit dem TRG Pro bereits einen Palm-PDA mit CompactFlash-Slot auf den Markt gebracht. Der neue HandEra 330 bringt nicht allein mit dem SecureDigital-/MultiMedia-Slot Neues sondern auch mit einem virtuellen Graffiti-Bereich. Wird die Graffiti-Eingabe nicht gebraucht, kann der Benutzer sie verschwindet lassen. Bei Bedarf reicht ein Antippen des Symbols am unteren Bildschirmrand und der Eingabebereich erscheint wieder.

HandEra 330: Palm-PDA mit virtuellem Graffiti-Bereich und damit größerem Display.

HandEra kommt dank der softwarebasierten Graffiti-Eingabe auf eine Auflösung von 240x320 Pixel in 16 Graustufen. Das Display misst 55x73 Millimeter und erlaubt im Landscape-Modus die Queransicht von Texten und Tabellen. Palm- und Visor-PDAs etwa haben eine Auflösung von 160x160 Pixel. Eine weitere Besonderheit des Grafitti-Bereichs ist die gleichzeitige Anzeige der Stift-Eingabe während des Schreibens.

Der HandEra 330 erlaubt in Verbindung mit speziellen Anwendungen die Queransicht. Der Hersteller nennt das Landscape-Mode.

2 MByte Flash-Speicher und 8 MByte RAM gehören zur Grundausstattung. Als Prozessor dient eine Dragonball-CPU mit 33 MHz von Motorola. Der HandEra 330 zieht seine Energie aus vier Batterien, Palm100 und Visor Deluxe etwa kommen mit zwei aus. Nur 167 Gramm soll der Handheld mit Batterien wiegen.

Der PDA verfügt über eine Voice-Rekorder-Funktion. Die Sprachdaten könnten auf Speicherkarten in den Erweiterungsslots abgelegt werden. Mikrofon und Lautsprecher sind integriert. Verbessert hat HandEra nach eigenen Angaben die Hintergrundbeleuchtung. Statt wie bei Palms üblich die Anzeige zu invertieren, setzt HandEra auf eine veränderte Hintergrundfarbe. Den Unterschied demonstriert HandEra auf seinen Webseiten.

Mit Vorsicht zu genießen: Die überragende Qualität der HandEra-Hintergrundbeleuchtung gegenüber dem herkömmlichen Palm (rechts) stammt aus einer Animation des Herstellers.

Ein seitlich angebrachtes Jog-Dial bietet zusätzliche Navigationsmöglichkeiten für den HandEra. Der HotSync erfolgt wie gewohnt über ein Cradle, das anscheinend nur über die serielle Schnittstelle angeschlossen werden kann. Ersten Angaben zufolge will HandEra (TRG Products) den PDA im Juni zum Preis von 350 US-Dollar auf den Markt bringen. Darin enthalten ist Quickoffice. CompactFlash- und SD/MultiMedia-Cards sind optional erhältlich.

Mehr Informationen zu PDAs finden Sie im Vergleichstest Visor Prism contra Palm IIIc und im Report PDA-Technologien für die Zukunft. (uba)