Browser-Tipp

Google Chrome: Probleme der Internetverbindung lokalisieren

Wer Schwierigkeiten hat, auf Webseiten zuzugreifen, tut sich in der Regel schwer, die genaue Ursache festzustellen. Erst mit dem passenden Tool lässt sich eingrenzen, ob etwa ein Programm auf dem Computer querschießt oder der Provider seine Infrastruktur nicht im Griff hat.

Lösung: Das passende Hilfsmittel finden Sie im Web Store. Wenn Sie dort mit Chrome die Seite der Gratis-Anwendung Verbindungsdiagnose aufrufen, lässt sie sich mit einem Klick auf das Plus-Icon einfach hinzufügen. Da es sich nicht um eine Erweiterung, sondern um eine App handelt, ist allerdings Voraussetzung, dass Sie sich mit einem Google-Konto anmelden. Anschließend klicken Sie zur Bestätigung der Installation in der angezeigten Dialogbox auf Hinzufügen.

Um die App zu starten, können Sie in Chrome auf das bunte Icon in der Lesezeichenleiste klicken, die standardmäßig aber nur auf der Startseite sichtbar ist. Permanent einblenden lässt sie sich über das Chrome-Menü und die Einträge Lesezeichen / Lesezeichenleiste anzeigen. Oder Sie nutzen den Chrome App Launcher, den das Setup als Verknüpfung auf dem Windows-Desktop anlegt. Das funktioniert auch ohne laufenden Google-Browser.

Nach dem Start der Verbindungsdiagnose führt das Tool automatisch diverse Prüfungen durch, zum Beispiel auf lahmende DNS-Server oder per Firewall blockierte Ports. Das Prozedere dauert auf einem einigermaßen aktuellen Computer knapp eine Minute. Anschließend sehen Sie eine Übersicht der Ergebnisse. Zusatzinfos gibt es, wenn Sie auf die einzelnen Testpunkte klicken. So erhalten Sie mit vergleichsweise wenig Aufwand einen ersten Hinweis, an welcher Stelle die Verbindung klemmt und können die Fehlerbehebung in Angriff nehmen.

Produkte: Der Trick funktioniert mit allen aktuellen Versionen von Google Chrome. (mje)