Fujitsu Siemens stellt mit PRIMEQUEST neue Server-Linie vor

Mit den PRIMEQUEST-Highend-Servern 480 und 440 hat Fujitsu Siemens Computers eine neue Produktfamilie mit Itanium-2-Prozessoren für Rechenzentren präsentiert. Zu den bevorzugten Einsatzgebieten der neuen Server-Linie zählen Datenbanksysteme und das Online-Segment.

Die PRIMEQUEST-Server sind mit einem von Fujitsu Siemens entwickelten Chipsatz ausgestattet und können wahlweise mit 1,50 oder 1,60 GHz Intel Itanium-2-CPUs (Madison-Core) ausgestattet werden. Der PRIMEQUEST 480 unterstützt bis zu 32 CPUs und 512 GByte Hauptspeicher. Dagegen muss sich der PRIMEQUEST 440 mit 16 Prozessoren und 256 GByte Arbeitsspeicher begnügen. Für das Storage-System stellt der 480-Server bis zu 32 Anschlüsse für interne HDDs und ebenso viele Gbit-LAN-Ports bereit. Dem 440-Modell spendierte der Hersteller nur je 16 Anschlussmöglichkeiten. Für SCSI-Dvices stehen 16 beziehungsweise acht Ports zur Verfügung. Für die Erweiterung mit PCI-Steckkarten sind 128 und bei der 440-Variante 64 Steckplätze vorgesehen.

Datentresor: Die PRIMEQUEST-Server sollen hohe Ausfallsicherheit bei flexibler Systemskalierung unter Standardumgebungen wie Windows und Linux bieten.

Um eine hohe Ausfallsicherheit zu gewährleisten, stattet Fujitsu Siemens das PRIMEQUEST-Sýstem mit zahlreichen Sicherheits-Features aus. Dazu gehören System Mirror und Flexible I/O (FIO). Die System-Mirror-Technologie ermöglicht es, dass sowohl der ECC-Hauptspeicher als auch die Crossbar-Verbindungen im Duplex-Modus "gespiegelt" arbeiten. Diese Funktion garantiert durch eine sofortige Isolierung von Speicherfehlern eine hohe Ausfallsicherheit. Die FIO-Architektur erlaubt, I/O-Komponenten frei und je nach Ressourcenbedarf an das System zu koppeln. Damit lassen sich I/O-Erweiterungen und Wartungsarbeiten am System unterbrechungsfrei ohne kostspielige Systemausfallzeiten durchführen. Eine zusätzliche Ausfallsicherheit gewährleisten beim PRIMEQUEST 480 acht unabhängige und Hardware-isolierte Partitionen. Das kleinere 440-Modell arbeitet mit vier unabhängigen Partitionen. Weitere Vorteile sind Hotplug-Fähigkeit aller wichtigen Systemkomponenten sowie Redundanz systemkritischer Baugruppen wie Netzteile.

Laut Fujitsu Siemens wird die neue PRIMEQUEST-Server-Produktlinie auch in die TRIOLE-Strategie eingebunden. Die TRIOLE-Strategie soll laut Fujitsu Siemens den Entwurf und die Entwicklung sowie den Betrieb von Datacentern in heterogenen Umgebungen optimieren. Zusätzlich soll sie dem Kunden durch Bereitstellung geeigneter Produkte, Lösungen und Services mehr Flexibilität, Effizienz und Datensicherheit bieten. Zu den Kerntechnologien von TRIOLE gehören Virtualisierung, Automatisierung und Integration.

Die PRIMEQUEST-Server unterstützen die Betriebssysteme Red Hat Enterprise Linux ASv.4, Novell/SUSE Linux Enterprise Server 9 und Windows Server 2003 Enterprise und Datacenter Edition für Itanium-Systeme. Weitere Informationen zu den neuen Server-Modellen der PRIMEQUEST-Familie finden Sie auf der Homepage von Fujitsu Siemens. (hal)

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