Fujifilm: Neues Flash-Format samt Kameras

Fujifilm hat in Japan eine neue Serie an Digitalkameras vorgestellt. Die neuen Geräte arbeiten mit der "xD Picture Card", der bisher kleinsten Bauform für Flash-Speicher.

Neben Fujifilm unterstützt auch Olympus dieses bisher vierte Format für Digitalkameras. Die technischen Details der konkurrierenden Bauformen sind diesem Report zu entnehmen.

Die xD-Card ist mit 20 x 25 x 1,7 Millimetern etwas kleiner als eine Smart-Media-Karte. Deren Dicke mit 0,8 Millimeter macht SD-Karten aber besonders empfindlich, was laut Fujifilm für die xD-Card nicht gelten soll. Fujifilm bietet die neuen Karten bisher von 16 bis 128 MByte Speicherkapazität an, Olympus will bis Jahresende auf 256 MByte erhöhen. Zum Vergleich: Compact-Flash-Karten sind bis zu 1 GByte Größe erhältlich.

xD-Cards: Links zum Vergleich eine japanische Briefmarke.

Die ersten Kameras für das neue Format kommen von Fujifilm. Das Modell A202 (in den USA und Europa A200 genannt) kommt mit fester Brennweite, 2 Megapixel Auflösung als Einsteigerkamera für 180 US-Dollar auf den Markt. Die Mittelklasse (350 US-Dollar) stellt bei Fujifilm die A303 mit 3 Megapixeln und dreifachem optischem Zoom dar.

Finepix 3800: Die neue Oberklasse der Kameras für xD-Cards.

Das neue High-End-Modell heißt A304 (USA/Europa: Finepix 3800). Die Kamera im Spiegelreflex-Design verfügt über ein fest montiertes Objektiv mit sechsfachem Zoom und 3 Megapixeln Auflösung für 450 US-Dollar. In den USA kommen mit der Finepix 2650 und der A203 noch zwei weitere Kameras für xD-Cards auf den Markt. Alle neuen Modelle verfügen über einen USB-Anschluss. (nie)