Flotter Switch im Pizzabox-Format

Mit der "SANbox 2" stellt der Fibre-Channel-Spezialist Qlogic 16 Fibre-Channel-Ports mit einer Geschwindigkeit von jeweils 2 GBit/s zur Verfügung. Der Switch konnte in den Tests überzeugen und zeigte lediglich bei der grafischen Administrations-Oberfläche leichte Schwächen.

Von: Dirk Pelzer

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Zwei Netzteile, der kleine Formfaktor von nur einer Höheneinheit und 16 Anschlüsse im Small-Form-Factor-Pluggable-Design (SFP) sind die hervorstechendsten äußeren Merkmale der "SANbox 2" von Qlogic. Interessanter sind jedoch die inneren Werte des Systems. So war der amerikanische Hersteller als einer der ersten in der Lage, einen Fibre-Channel-Switch (FC) mit 2-GBit/s-Technik auf den Markt zu bringen. Damit sind unidirektionale Datendurchsätze von mehr als 200 MByte/s möglich. Für den gesamten Switch verspricht Qlogic eine aggregierte Bandbreite von 64 GBit/s im Vollduplexbetrieb.

Die SANbox 2 ist durchgängig mit einer Crossbar-Switching-Architektur aufgebaut und verfügt über einen einzigen Application Specific Integrated Circuit (ASIC) mit 16 Ports. Der Buffer-Speicher für jeden Port ist direkt in den ASIC integriert. Jeder Switchport verfügt zudem über zwölf garantierte Buffer Credits. Dieser Wert spielt insbesondere für Verbindungen über lange Strecken eine wichtige Rolle. Um etwa eine Distanz von zehn Kilometern mit einer Geschwindigkeit von 2 GBit/s bei maximalem Durchsatz zu überbrücken, werden mindestens zehn Buffer Credits zu je 2 KByte Größe benötigt. Sind noch größere Entfernungen zu überwinden, bietet Qlogic die Möglichkeit, die Buffer Credits zu erhöhen. Sie werden einfach intern umverteilt von "Geber"-Ports auf den gewünschten "WAN"-Port.