Erstes Mainboard mit Socket A

Bei einem Besuch in der Redaktion des tecChannel konnte VIA ein erstes Ansichtsexemplar eines Mainboards für den Socket A zeigen. Für dieses Format will AMD im Juni die CPUs Spitfire (Duron) und Thunderbird einführen.

Bereits im September letzten Jahres hat AMDs damaliger Marketing-Chef, Dana Krelle, in einem Interview mit tecChannel die Entwicklung eines eigenen Prozessorsockels angekündigt. Nun ist der "Socket A" fertig. Er hört auch auf den Namen "Socket 462", was die Zahl der Pins angibt.

Der Socket A wird mit einfacher Datenrate für 100 und 133 MHz beim Duron (früher Spitfire genannt) und mit DDR für den Thunderbird arbeiten. Den ersten passenden Chipsatz für den Socket A hat VIA entwickelt, er heißt KZ133, die Northbridge ist der VT 8363. Gegenüber dem mehrfach getesteten KX133 weist er keine wesentlichen Neuerungen auf: AGP 4x und PC-133-Unterstützung sind geboten.

VIAs Prototyp eines Socket-A-Boards. Slot- und Speicherausstattung zielen auf den Lowcost-Markt.

Mit dem KZ133 ändert VIA das Pinout auf ein BGA mit 552 Kontakten, das zum Nachfolger KM 133 kompatibel ist. Dieser wird als erstes Produkt des Joint Ventures mit S3 die Grafik des Savage4 integrieren. Durch das gleiche Pinout der Chipsätze könnten Board-Hersteller mit dem selben Design eine Lösung mit oder ohne integrierter Grafik anbieten. (nie)