Erster Test: ATI Radeon X1800, X1600 und X1300

ATI schickt mit dem Radeon X1800 XT ein neues Flaggschiff in den Kampf um die Führungsposition im 3D-Grafikchipbereich. Zusätzlich stellt der Hersteller mit dem Radeon X1600 und X1300 die weiteren Mitglieder der Grafikchipfamilie vor.

Seit etwa drei Monaten beansprucht NVIDIA mit dem GeForce 7800 GTX die alleinige Führungsposition in punkto 3D-Grafikleistung. Doch mit einem völlig neu überarbeiteten Chipdesign kontert ATI nun mit dem Radeon X1800 XT, Codename R520. Der Grafikchiphersteller will nicht nur das 3D-Highend-Segment zurückgewinnen. Auch im Midrange- und Entry-Level-Bereich setzt ATI mit neuen Produkten aus der X1000-Familie den direkten Konkurrenten NVIDIA gehörig unter Druck.

Pixel-Weltmeister: ATI will mit dem Radeon X1800 XT dem NVIDIA GeForce 7800 GTX die 3D-Führungsposition streitig machen. (Quelle: ATI)
Pixel-Weltmeister: ATI will mit dem Radeon X1800 XT dem NVIDIA GeForce 7800 GTX die 3D-Führungsposition streitig machen. (Quelle: ATI)

Das wichtigste Novum der insgesamt drei neuen Radeon-Baureihen X1800, X1600 und X1300 ist die erstmalige Unterstützung des Shader Model 3.0 mit Dynamic Flow Control, 128-Bit-Floating-Point-Prozessing und High-Dynamik-Range-Support. Bisher musste sich ATI - anders als die NVIDIA-Konkurrenz - mit Shader Model 2.0 begnügen. Zusätzlich legt der Hersteller mit seiner neuen Grafikchiparchitektur besonderes Augenmerk auf die Effizienz und Skalierbarkeit der Architektur sowie auf verbesserte Bildqualität.

Im folgenden Artikel erläutern wir, mit welchen technischen Innovationen ATI seine aktuellen Grafik-CPUs ausgestattet hat und stellen die Unterschiede der einzelnen Grafikchipmodelle heraus. Außerdem zeigen wir anhand einiger ausgewählter Benchmarks die 3D-Performance der neuen Grafikchipgeneration.