Dual-Core zum Dumping-Preis: Pentium D 805 im Test

Mit dem Pentium D 805 gibt es jetzt eine Dual-Core-CPU so günstig wie die Athlon-64- oder Pentium-4-Einstiegsmodelle. Der 2,66-GHz-Doppelkerner fordert damit im Preissegment von 100 bis 150 Euro die etablierten Single-Core-CPUs heraus.

Am 1. Mai 2006 senkte Intel radikal die Preise seiner Pentium-D-Modelle mit Dual-Core-Technologie – teilweise um satte 50 Prozent. Trotzdem sind zirka 200 bis über 500 Euro noch viel Geld für einen Prozessor. Im Preissegment bis 150 Euro tummeln sich dagegen die Celerons, Semprons sowie die „langsamen“ Varianten eines Athlon 64 oder Pentium 4. Alle arbeiten mit einem Prozessorkern.

Pentium D 805: Der LGA775-Prozessor arbeitet mit 2,66 GHz Taktfrequenz und einem FSB533. Die Fertigung des 805er mit Smithfield-Core erfolgt im 90-nm-Prozess.
Pentium D 805: Der LGA775-Prozessor arbeitet mit 2,66 GHz Taktfrequenz und einem FSB533. Die Fertigung des 805er mit Smithfield-Core erfolgt im 90-nm-Prozess.

Für einen Kampfpreis von zirka 120 Euro gibt es von Intel nun aber den Pentium D 805. Die CPU für den Sockel LGA775 wartet mit der Dual-Core-Technologie auf und bietet somit ein Alleinstellungsmerkmal in diesem Preissegment. Natürlich hinterlässt der niedrige Preis seine Spuren: Der Pentium D 805 arbeitet mit „nur“ 2,66 GHz Taktfrequenz, die FSB-Geschwindigkeit wurde auf 533 MHz reduziert. Außerdem fehlt dem 805er SpeedStep zum Stromsparen. So besitzt der noch im 90-nm-Verfahren gefertigte Prozessor einen TDP-Wert von 95 Watt – ein Pentium D 950 mit 3,4 GHz benötigt auch nicht mehr.

Im tecCHANNEL-Labor muss der Pentium D 805 zeigen, ob er ähnlich teuren Single-Core-Modellen vorzuziehen ist. Oder hemmen der niedrige CPU- und FSB-Takt die Leistungsfähigkeit zu sehr? Im Artikel Günstig wie nie! Dual-Core-Einstieg mit dem Pentium D 805 haben wir die Benchmark-Ergebnisse für Sie zusammengefasst. (cvi)

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