Dreambox: Der Linux-Satelliten-Receiver als Media-Server im Netzwerk

Auf den ersten Blick unterscheiden sich die Satelliten-Receiver der Firma Dream-Multimedia kaum von anderen Geräten. Doch durch ihr frei konfigurierbares Linux-Betriebssystem und den Netzwerkanschluss lässt sich die Dreambox zum zentralen Multimedia- und Fileserver upgraden.

Die deutsche Firma Dream-Multimedia-TV hat sich auf Satelliten-Receiver mit Linux als Betriebssystem spezialisiert. Von Anfang an waren die Geräte als offene Systeme konzipiert und bieten daher zahlreiche Möglichkeiten für individuelle Software-Erweiterungen. Besonders interessant sind dabei die Geräte der 7000er Serie, die neben einem USB- und Netzwerkanschluss auch Platz für eine interne Festplatte bieten.

DM 7020 S: Was von vorne noch wie ein ganz normaler Satelliten-Receiver aussieht...
DM 7020 S: Was von vorne noch wie ein ganz normaler Satelliten-Receiver aussieht...

Schon ohne Software-Erweiterung ist die Dreambox in der Lage, die empfangenen Fernsehbilder live ins Netzwerk zu streamen. Auch die auf der Festplatte aufgezeichneten Filme lassen sich über das Netzwerk am PC wiedergeben oder auf DVD brennen.

Die Entwickler einer aktiven und enthusiastischen Community bieten für den auf einem IBM PowerPC basierenden PVR-Satellitenempfänger zudem Software-Erweiterungen jeder Couleur an. Neben Konfigurations-Tools und Emulationen für Pay-TV-Verschlüsselungssysteme sind für den Multimedia-Netzwerkeinsatz dabei vor allem ein Samba-Fileserver, ein Bildbetrachter und ein MP3-Player interessant.

Serie: Die Dreambox als Mediaserver im Netzwerk

Teil 1

Überblick und Netzwerkkonfiguration

Teil 2

Dreambox: Der Linux-Satelliten-Receiver als Samba-Server

Teil 3

Audio- und Video-Streaming mit der Dreambox