DoCoMo verbessert Brennstoffzelle für Handys

Der japanische Mobilfunkkonzern NTT DoCoMo hat zusammen mit den Fujitsu Laboratories eine verbesserte Methanol-Brennstoffzelle für 3G-Handys angekündigt.

Mit acht Stunden Gesprächszeit schafft der neue Prototyp nach Unternehmensangaben die dreifache Laufzeit im Vergleich zum Vorgänger. Das Gewicht von 190 Gramm ist dabei gleich geblieben.

Erreicht wird der Leistungszuwachs durch eine erhöhte Methanolkonzentration, die von 33 Prozent auf 99 Prozent gesteigert wurde. Der neue Prototyp besitzt zudem ein Recyclingsystem für das entstehende Wasser. Bis zum Frühjahr 2006 wollen NTT DoCoMo und sein Entwicklungspartner dem Prototypen neben einer längeren Laufzeit auch einen zweckmäßigen Formfaktor im Stil eines Cradles geben, in das das Handy eingesteckt wird.

Handytank: NTT DoCoMo hat einen neuen Prototypen einer Brennstoffzelle entwickelt, der eine Gesprächszeit von acht Stunden verspricht. (Quelle: NTT DoCoMo)
Handytank: NTT DoCoMo hat einen neuen Prototypen einer Brennstoffzelle entwickelt, der eine Gesprächszeit von acht Stunden verspricht. (Quelle: NTT DoCoMo)

Brennstoffzellen gelten dem Mobilfunkspezialisten angesichts des wachsenden Energiebedarfs von modernen UMTS-Handys, der durch Zusatzdienste wie Video-Telefonie entsteht, als zukunftsträchtige Energielieferanten. Gleichwohl wird bei NTT DoCoMo auch die Entwicklung von Lithium-Ionen-Akkus vorangetrieben. Gezeigt wird die Brennstoffzelle bei der Wireless Japan 2005 (13. bis 15. Juli).

Zusätzliche Informationen zum Thema entnehmen Sie den Artikeln Brennstoffzellen-Technologie im Aufschwung und Aktuelle und zukünftige Akkutechnologien. (uba)