Nicht auf den Mund gefallen

Die besten Sprüche von Steve Jobs, Bill Gates und Linus Torvalds

Pingdom.com hat eine Sammlung historischer Sprüche der drei bekanntesten IT-Größen unserer Zeit zusammengestellt.

Die Sammlung startet mit Steve Jobs, der 1976 Apple mitgegründet hat, die Firma 1985 verließ und 1997 zurückkehrte. Er hat sich zum Beispiel mit folgendem Ausspruch von 2006 verewigt: „Unsere Freunde im Norden (Microsoft) investieren fünf Milliarden US-Dollar in Forschung und Entwicklung, und es sieht so aus, als würden sie lediglich Google und Apple kopieren.“ 1996 hat er über Bill Gates gesagt: „Ich wünsche ihm wirklich das Allerbeste. Ich denke nur, dass er etwas engstirnig ist. Er würde etwas mehr Kerl sein, wenn er einmal in seinem Leben Acid geschmissen hätte oder zu einem Ashram gegangen wäre.“ Zu seinem Jahresgehalt von einem US-Dollar sagte Jobs: „Ich bekomme 50 Cent fürs Auftauchen … die anderen 50 Cent sind leistungsbezogen.“

Bill Gates sagte 1980: „Ich kenne keinen, der durch das Schreiben von Software reich wird.“ 1983 folgte: „Wir werden niemals ein 32-Bit-Betriebssystem erschaffen." Desinteresse am Internet zeigte er 1993: „Das Internet? Daran sind wir nicht interessiert.“ Der Spruch „640 KByte Speicher sind genug“ wird ihm fälschlicherweise angelastet. Gates äußerte sich 1996 dazu: „Ich habe dumme und falsche Dinge gesagt, aber nicht das. Keiner, der mit Computern zu tun hat, würde je behaupten, dass es genug Speicher gibt.“ 2004 orakelte er das Ende von Spam herbei: „Spam wird es in zwei Jahren nicht mehr geben.“

Linux-Vater Torvalds war 1991 anscheinend noch nicht bewusst, was er tut: „Ich mache ein kostenloses Betriebssystem für 386-AT-Klone. Ist nur ein Hobby und wird nichts Großes.“ 1996 sagte er: „Einige Menschen haben mir gesagt, dass ein dicker Pinguin die Anmut von Linux nicht widerspiegele, was mir sagt, dass sie nie einen saueren Pinguin gesehen haben, der sie mit 100 Meilen pro Stunde jagt. Sonst würden sie vorsichtiger mit solchen Sprüchen sein.“ „Mein Name ist Linus Torvalds und ich bin Euer Gott“, tönte er 1998. „Ich bin wirklich nicht da, um Microsoft zu zerstören. Das wird lediglich ein ungewollter Seiteneffekt sein“, sagte Torvalds 2003. Kürzlich erst bezeichnete der Linux-Vater die OpenBSD-Gemeinde als eine Horde masturbierender Affen. Ausgelassen hat pingdom.com die Interface-Nazi-Beschimpfung auf die GNOME-Entwickler. Alle Sprüche in englischer Sprache finden Sie hier. (jdo)