Details zum Pentium III

Mit dem Coppermine hat Intel seine auf dem P6-Core basierende CPU-Familie aufgefrischt. Eine neue Fertigungstechnik sowie Designverbesserungen ermöglichen höhere Taktfrequenzen. Dazu gesellt sich mit dem FC-PGA ein preiswertes Pentium-III-Gehäuse für den Socket 370.

Mit dem Pentium III erweiterte Intel die Pentium-II-Reihe um einen Befehlssatz für 3D- und Multimediaanwendungen. Diese SSE-Erweiterungen waren zunächst der wesentliche Unterschied zum Pentium II und die erste signifikante Erweiterung der auf dem Core des Pentium Pro (P6) basierenden Prozessorreihe. Der Pentium III wurde unter dem Codenamen Katmai entwickelt und war ausschließlich für den anspruchsvollen und zahlungskräftigen PC-Käufer gedacht. Mit dem Celeron in seinen verschiedenen Bauformen wurden die Kunden mit schmalem Geldbeutel berücksichtigt.

Bild 1: An der Verpackung hat sich beim Pentium III für den Slot 1 nichts geändert. Diese CPUs kommen immer noch im SECC2-Gehäuse.
Bild 1: An der Verpackung hat sich beim Pentium III für den Slot 1 nichts geändert. Diese CPUs kommen immer noch im SECC2-Gehäuse.

Der unter dem Codenamen Coppermine entwickelte Pentium III neuer Bauart ersetzt auf kurze Sicht die Katmai-Modelle, wie tecChannel berichtete. Demnach soll ein breiteres Produktspektrum zusätzliche Käuferschichten ansprechen. Der Pentium III ist deshalb auch in einer preiswerteren Sockel-Version zu haben, die langfristig wohl die aufwendiger zu produzierenden Slot-Versionen komplett ersetzt.

Bild 2: Das Gehäuse des Pentium III für den Socket 370 bezeichnet Intel als FC-PGA.
Bild 2: Das Gehäuse des Pentium III für den Socket 370 bezeichnet Intel als FC-PGA.

Diese FC-PGA-Bauform bietet gegenüber dem SECC2-Modul für den Slot 1 unter anderem durch kürzere Leitungswege verbesserte Frequenzeigenschaften. Das Die ist bei FC-PGA mittels Kontakten an der Unterseite direkt auf die Sockelplatine gelötet. Beim PPGA-Gehäuse des Celeron sind zur Verbindung zwischen Die und Gehäuse zusätzliche Golddrähte erforderlich.