Design-Wettbewerb unter Spammern

Laut dem Berliner Antispam-Spezialisten eleven treiben es Spammer mit ihrem neuesten Trick „Random-Image-Spam" auf die Spitze. Die nach dem Zufallsprinzip gestalteten bildbasierten Spam-Mails verwirren Spam-Filter und Empfänger gleichermaßen.

Random-Image-Spam-Mails sind mit willkürlich angeordneten Strukturen, Punkten und Strichen übersät, um Spam-Filter zu umgehen. Einige Spams sind allerdings durch das automatisch erzeugte Design inzwischen so stark verfremdet, dass sie kaum noch lesbar sind. Mit der Methode sollen vor allem Antispam-Lösungen ausgetrickst werden, die mit Image-Parsern arbeiten und Form und Struktur der Sprache analysieren. Random-Image-Spams machen derzeit mehr als 25 Prozent des gesamten E-Mail-Aufkommens aus, das von den eleven-Servern geprüft wird.

Bewährungsprobe: Random-Image-Spam ist der aktuellste Trick, um Filter zu umgehen. Ob die Werbebotschaft auch beim Nutzer ankommt, ist aber eher unwahrscheinlich. (Quelle: eleven)
Bewährungsprobe: Random-Image-Spam ist der aktuellste Trick, um Filter zu umgehen. Ob die Werbebotschaft auch beim Nutzer ankommt, ist aber eher unwahrscheinlich. (Quelle: eleven)

Mit Random-Image-Spam behindern sich die Spam-Versender zunehmend selbst, da die Werbebotschaft nicht mehr wahrgenommen wird. "Die Weiterentwicklung der schon bekannten Image-Spam-Methode führt aufgrund der Unlesbarkeit teilweise zu völlig sinnentleerten E-Mails, die beim Empfänger nur Rätselraten auslösen", meint Robert Rothe, Gründer und Geschäftsführer von eleven. „Auch wenn viele Spam-Filter Probleme haben, diese Art von Werbemüll zu erkennen, kann sich der Trick wohl kaum lohnen." (mja)

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