Office für ARM-Tablets

Der Funktionsumfang von Office 2013 RT ist eingeschränkt

Dem Office Home & Student 2013 RT, das Microsoft auf ARM-basierenden Tablet mitliefert, fehlen gegenüber der normalen Version verschiedene Features.

Das hat Microsoft nun erstmals offiziell im Firmenblog "Office Next" eingeräumt. Begründet werden die Abstriche mit den speziellen Anforderungen der RT-Tablets an Sicherheit, Zuverlässigkeit und Akkulaufzeit (nicht, dass normale Windows-8-Tablets die nicht auch hätten).

Der Startbildschirm von Word 2013 RT auf einem ARM-basierenden Tablet
Der Startbildschirm von Word 2013 RT auf einem ARM-basierenden Tablet
Foto: Microsoft

Die Unterschiede der RT-Version gegenüber dem normalen Office Home & Student 2013 sind demnach folgende - besonders der erste dürfte vielen Firmennutzern nicht schmecken:

  • Makros, Add-ins und Features, die auf ActiveX-Controls oder Third-Party-Code zurückgreifen (etwa PowerPoint Slide Library oder Flash-Video-Wiedergabe) werden nicht unterstützt

  • "Ältere" Medienformate lassen sich in PowerPoint nicht abspielen (Microsoft rät hier zum Konvertieren in "moderne" Formate) und mit dem alten Formeleditor 3.0 aus älteren Office-Versionen erstellte Formeln nicht bearbeiten (wohl aber anzeigen)

  • Bestimmte Funktionen zum Email-Versand funktionieren nicht, weil Windows 8 RT kein Outlook oder sonstige Desktop-Mail-Progamme unterstützt (man kann aber Office-Inhalte natürlich über Kachel-Apps auf der Startseite verschicken)

  • In Excel 2013 RT kann man keine Datenmodelle anlegen (Pivot-Tabellen und -Charts sowie QueryTables funktionieren aber)

  • PowerPoint 2013 RT kann keine Erzählungen aufnehmen

  • OneNote 2013 RT kann keine eingebetteten Audio- und Videodateien durchsuchen, keine Audio- und Videonotizen aufnehmen und auch nicht von einem angeschlossenen Scanner importieren (Einfügen von Audio/Video-Notize oder gescannte Bilder aus anderen Programmen geht)

Ansonsten sei Office für Windows RT "ein vollwertiges Office mit kompletter Dokumenten-Kompatibilität", schreiben Principal Development Manager Josh Pollock und Partner Test Manager David Brodsky. (Computerwoche/mje)