E-Commerce

Das müssen Shop-Betreiber bei der IT-Wahl beachten

E-Commerce wird einen immer größeren Teil des Umsatzes im Handel ausmachen. Dies bedeutet auch, dass es immer mehr Onlineshops geben wird und der Kampf um die Gunst der Kunden steigt.

Der E-Commerce ist nach wie vor ein wachsendes Geschäft. Dies ist nicht zuletzt dem zunehmenden Umsatz im mobilen Handel geschuldet. Immer mehr Menschen kaufen online ein, mittlerweile sogar Lebensmittel. Und immer mehr machen dies auch ganz entspannt von unterwegs aus mit dem Smartphone oder Tablet. Im Internet sind sie vollkommen losgelöst von Öffnungszeiten, können mit Filterfunktionen die gewünschten Produkte mit einem Klick herausfinden und lassen sich dann ganz gemütlich alles nach Hause oder in die nächstgelegene Filiale liefern.

Damit der Kunde seinen virtuellen Einkaufswagen vom Warenkorb in Richtung Kasse weiterschiebt, sollte der Online-Shop perfekt konfiguriert sein.
Damit der Kunde seinen virtuellen Einkaufswagen vom Warenkorb in Richtung Kasse weiterschiebt, sollte der Online-Shop perfekt konfiguriert sein.
Foto: Digital Storm-shutterstock.com


Online-Händler, die dabei die Nase vorn haben wollen, müssen besonders in technischer Hinsicht einige Dinge beachten.

Selbstgebastelte Systeme funktionieren nicht mehr

Die wichtigste Basis ist natürlich eine gute Software. Laut einer aktuellen Studie von Crisp Research nutzt etwa die Hälfte der Onlinehändler eine Eigenentwicklung für die Verwaltung aller Shop-Prozesse. Vor ein paar Jahren noch war dies auch sicherlich eine adäquate Lösung. Heute allerdings - und insbesondere auf lange Sicht betrachtet - ist es das nicht mehr.

Die Kunden sind anspruchsvoller geworden und aufgrund der steigenden Zahl an Webshops haben die Nutzer heute eine wesentlich größere Auswahl an Einkaufsmöglichkeiten. Zu lange Ladezeiten, eine unübersichtliche Nutzerführung und eine fehlende mobile Optimierung führen dann schnell zu Kaufabbrüchen und einem Wechsel des Kunden in einen anderen, besseren Webshop.


Für die Erfüllung aller Kundenbedürfnisse ist ein großes Team von Vollzeitentwicklern absolut notwendig. Nur die wenigen, ganz großen Anbieter wie Amazon, Ebay und Co. können sich mit Eigenentwicklungen noch einen Wettbewerbsvorteil verschaffen.

Support durch den Software-Anbieter

Einer der Hauptnachteile selbst entwickelter Shopsysteme ist für Händler der fehlende Support. Dem Kunden ist es egal, ob die IT gerade Probleme hat. Er erwartet eine ständige Verfügbarkeit der Seite, des Sortiments und des Services. Ist dies nicht gegeben, leidet das Vertrauen in das Unternehmen und der Kunde wechselt womöglich zum Mitbewerber. Die wenigstens E-Commerce-Treibenden können es sich leisten, ein großes Team aus Spezialisten ständig parat zu haben, das sich um jeden Ausfall, jeden Bug und jedes Release sofort kümmern kann. Dieser Support ist jedoch Voraussetzung, um als Shop dauerhaft bestehen zu können.