CorelDRAW 10 kommt im November

Auf einer Pressekonferenz in München hat Corel angekündigt, dass CorelDRAW 10 im November 2000 erscheinen soll. Die zehnte Version mit integriertem PhotoPAINT kommt zusätzlich mit dem Flash-fähigen Modul Corel R.A.V.E.

CorelDRAW 10 wartet, wie Corel in der Präsentation zeigte, mit einem veränderten Komponentenaufbau auf, der über seine Modularität den Speicher besser ausnutzen soll. Neue Komponenten für die einzelnen Programme, beispielsweise Effekte für PhotoPaint, sollen übers Web nachzuladen sein.

Einen Hauptaugenmerk legt Corel auf eine verbesserte Benutzerführung, was sich in der Personalisierung der Arbeitsumgebung ausdrückt: die Menüs sind auf Wunsch erweiterbar, es lassen sich modifizierbare Icons in der Menüleiste sowie in der Werkzeugleiste einfügen.

Dateien können nun aus CorelDRAW heraus unter anderem als Flash- oder als SVG-Format (Scalable Vector Graphics) exportiert werden.

Das Erstellen von Rollover-Buttons und Texten, die an Pfaden ausgerichtet werden können, zählen zu den weiteren Neuheiten. Die PDF-Funktionalitäten wurden erweitert, und bieten nun die zusammenfassende Ausgabe von mehreren PDFs oder das Einbetten von Schriften.

Als drittes Programm im Paket enthalten: Corel R.A.V.E (Real Animated Vector Effects), eine Applikation, mit der sich Flashdateien in einer Flash-ähnlichen Umgebung erzeugen lassen.

Ähnliche Benutzeroberfläche: Corel R.A.V.E harmoniert mit CorelDRAW.

Corel R.A.V.E arbeitet ebenso wie Flash mit Schlüsselbildern und Ebenen. Interessant ist dabei, dass Effekte wie Schatten beim Export in SWF erhalten bleiben sollen. Als Exportmöglichkeiten bietet R.A.V.E die Formate SWF, GIF sowie AVI- und Quicktime-Filme an.

Das Update auf CorelDRAW 10 kostet voraussichtlich 599 Mark, die Vollversion 1199 Mark. (sda)