Cool: Turbine kühlt Server

Mit einer innovativen Idee will Hewlett-Packard die Server-Kühlung revolutionieren. Eine Anleihe aus dem Modellbau soll nun für frischen Wind in den Servern sorgen.

Mit einem innovativen Konzept will HP der zunehmenden Verlustwärme in Servern begegnen. Dabei setzen die Entwickler des Unternehmens weiterhin auf Luftkühlung, denn nur diese lässt sich kostengünstig und wartungsarm realisieren. Bislang sorgten ganze Batterien von kleinen Lüftern in den Mini-Servern für die Luftumwälzung.

Trotz aufwendiger Entwicklungsarbeit in den vergangenen Jahren konnte der Luftdurchsatz in Servern nur um fünf Prozent gesteigert werden. Für kommende Server-Generationen ist das aber viel zu wenig. Lüfter sind inzwischen zu einer Schlüsselkomponente in modernen Servern geworden.

Das Ziel der Entwickler von HP: einen großen Luftdurchsatz bei geringen Abmessungen zu erzielen. Ein Entwicklungsingenieur im Team von HP, begeisterter Modellflieger, hatte die zündende Idee. In den USA werden bei Modellflugzeugen viele Modelle von einem so genannten Impeller-Triebwerk angetrieben. Diese Antriebsmaschinen werden EDFs (Electric Ducted Fans) genannt. Schub wird in einem Server nicht benötigt, aber der hohe Luftdurchsatz faszinierte die Entwickler. Ausführliche Informationen zu HPs Active Cool Fan liefert Ihnen der Beitrag Jet-Stream im Server. (mje)

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