Computex: NVIDIA stellt nForce3-Chipsatz-Familie vor

NVIDIA launcht auf der Computex die neue nForce3-Chipssatzfamilie für AMD-CPUs. Neben einem Workstation- und mobile Chipsatz hat der Hersteller jetzt sein Portfolio, um eine Desktop-Lösung erweitert.

Der neue Desktop-Chipsatz nForce3 ist eine Single-Chip-Lösung für dieAthlon-64-Prozessoren. Zu den wesentlichen Highlights zählen eine GBit-Ethernet-Schnittstelle, acht USB-2.0-Kanaele und vier SATA/150-Ports, wobei zwei Kanäle bereits mit einem integrierten PHY ausgestattet sind. Die übrigen zwei benötigen einen externen Baustein. Sowohl der ATA- als auch der SATA-Controller unterstützen neben RAID 0 und RAID 1 auch RAID 0+1 mit erweiterter RAID-Funktionalität.

Neuvorstellung: Im Rahmen einer Pressekonferenz stellte NVIDIA die nForce3-Chipsatzfamilie vor.

Mit dem bereits Vorgestellten nForce3 Pro ebenfalls in Single-Chip-Ausführung will NVIDIA verstärkt im Workstation-Segment mitmischen. Denn diese Ausführung des Chipsatzes ist für AMDs Opteron Prozessoren vorgesehen. Der Single- und Dual- Prozessor-Chipsatz muss sich - anders als der nForce 3 - mit einem Tripple-Ultra-ATA/133-Controller mit RAID-Funktionalität begnügen, denn ein integrierter SATA-Controller fehlt. Allerdings ist es möglich den dritten ATA-Controller an einen externen IDE-SATA-Bridge-Baustein anzuschließen, um so zwei SATA-Ports zu nutzen. Unverständlich ist allerdings, dass statt einer GBit-Anbindung der nForce 3 Pro lediglich über eine 10/100-Ethernet-Schnittstelle verfügt. In ersten Benchmarks bei tecCHANNEL Schnitt der nForce3 Pro in der Performance

Athlon-64-FX-51-Benchmarks

Benchmark

VIA K8T800

NVIDIA nForce3

3DMark2001 SE

19125 Punkte

18795 Punkte

3DMark03

6229 Punkte

6182 Punkte

SYSmark 2002

310 Punkte

310 Punkte

SPECapc CPU Mean

5,32 Punkte

5,14 Punkte

SPEC CPU2000 Integer

1374 Punkte

1360 Punkte

SPEC CPU2000 FP

1370 Punkte

1358 Punkte

schlechter ab als der K8T800 von VIA (sieheTabelle).

Für den mobilen Einsatz einer Athlon-64-CPU bietet NVIDIA den nForce3-Go-Chipsatz an. Er ist mit nahezu den gleichen Features wie sein Desktop-Pendant nForce3 ausgestattet.

Den nForce3 wird es in der Version 250Gb mit GBit-Ethernet-Schnittstelle geben. Die Version 250 dagegen muss sich mit 10/100-Ethernet begnügen. NVIDIA plant den nForce3 MCPs noch dieses Jahr auszuliefern.

Im Test: VIA KT600 und SiS748 gegen nForce2 Ultra 400 lesen Sie mehr zum Thema. (hal)

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