Computex: Erste PCI-Express-Southbridge von ULi

Auf der Computex zeigt der taiwanische Chip-Satz-Hersteller ULi zwei Demo-Boards mit der Southbridge M1573. Die Anbindung des I/O-Chips an die Northbridge erfolgt über ein integriertes PCI-Express-Interface. Zusätzlich können die Besucher ein "PCI-Express-Universal-Board" bewundern.

Die M1573 Super PCI Express Southbridge kombiniert ULi, vormals ALi, auf einem Demo-Mainboard für Pentium-4-Prozessoren mit der ATI-RS400M-Northbridge.

Pentium-4-Express: Die PCI-Express-Technologie verbindet die North- mit der Southbridge

Auf einer zweiten Plattform für den Athlon 64 verwendet der Hersteller den M1573-Baustein zusammen mit der ATI-RS480-Northbridge. Die Verbindung zwischen den Bausteinen erfolgt über den PCI-Express-Bus.

Athlon-64-Express: Auch für den Athlon 64 bietet ULi eine PCI-Express-Chipatzverbindung an.

Laut ULi liegt der Vorteil, den PCI-Express-Bus auch als Chip-to-Chip-Interconnect zu benutzen, in einer einheitlichen, schnellen und flexiblen Bustopologie. Auch andere Chip-Satz-Hersteller wie VIA überlegen, künftig ihre proprietäre V-Link-Verbindung durch PCI-Express zu ersetzen.

Universell: Das Mainboard (Bild links) bestehend aus der M1685 North- und der M1567 Southbridge unterstützt neben AGP-8x- und PCI-Express-Grafikkarten auch DDR- und DDR2-Speichermodule.

Ein weiteres Highlight auf dem Uli-Stand ist ein Mainboard für den Intel-Prescott-Prozessor. Das Herzstück bilden die M1685-Northbridge und die M1567-Southbridge. Die Kommunikation der beiden Chips erfolgt per HyperTransport. Ein Novum des Mainboards ist der wahlweise Support für AGP- und PCI-Express-Grafikkarten sowie die Möglichkeit DDR- oder DDR2-Speicher einzusetzen. Mit dieser "Universal-Lösung" bietet ULi den Kunden größtmögliche Flexibilität bei der Auswahl der PC-Komponenten. (hal)

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