Compaq zeigt das Sparmodell iPaq

Die Easy-PCs sind im kommen. Hewlett-Packard hat diese Woche einen ePC angekündigt. Compaq ist einen Schritt weiter und stellt den iPaq Legacy-Free bereits vor.

Der als Internet-PC für Firmen beschriebene iPaq soll in zwei Varianten im Januar zuerst auf den US-Markt kommen. Er kostet ohne Monitor mit einem Celeron 500 Prozessor 499 US-Dollar, mit einem Intel Pentium III Coppermine mit 500 MHz 799 US-Dollar. Der iPaq Legacy-Free verzichtet ganz auf Legacy-Schnittstellen (serielle, parallele, PS/2 und ISA-Slots). Stattdessen bringt der Netz-PC fünf USB-Ports mit und hat Anschlussmöglichkeiten für Kopfhörer, Mikrofon, LAN und VGA.

Mit etwa 37x16x27 (HxBxT) Zentimeter ist der iPaq deutlich kleiner als ein herkömmlicher Desktop-PC

Als Hauptspeicher sind 64 MByte im Preis inbegriffen, Erweiterungen sind optional bis maximal 256 MByte bestellbar. Grafik- und Soundchips sind auf das Board mit Intel 810e-Chipsatz gelötet. Der Intel 3D-Grafikchip mit vier MByte Cache macht den Rechner für Spielefans relativ uninteressant. Neben der 4,3 GByte Ultra ATA-66-Festplatte (beim Coppermine-Modell 8,4 GByte) lassen sich über den so genannten MultiBay-Wechselschacht optional eine weitere 6-GByte-Festplatte, ein 24fach-CD-ROM Laufwerk oder ein vierfach-DVD-Laufwerk einbauen. Wer sich nicht für eine der Legacy-freien Varianten entschließen kann, bekommt die beiden Modelle auch mit paralleler und serieller Schnittstelle. Auf den deutschen Markt kommt der iPaq wahrscheinlich im Frühjahr zur CeBIT, der Preis steht noch nicht fest. Compaq ist mit der Präsentation des iPaq nun einen Schritt weiter, als Hewlett-Packard. Dort plant man ebenfalls einen Web-PC . Der Easy-PC mit neuartigem Design geht auf eine Initiative von Intel und Microsoft zurück. Auf dem Intel Developer Forum wurden dazu bereits Studien vorgestellt. (uba)