Compaq tauft Deskpro und Armada in Evo um

Compaq betreibt Modellpflege und tauft die Armada- und Deskpro-Produktserien in Evo um. Evo steht für Evolution, die PCs haben als äußeres Merkmal ein schwarz-silbernes Gehäuse.

Binnen Jahresfrist will Compaq den Wechsel vollzogen haben. Dann sollen alle Workstations, iPAQ Desktops und Thin-Clients unter dem Markennamen Evo zu haben sein. Die Produktnamen Deskpro Workstation, Professional Workstation, Armada und iPaq Desktop sollen verschwinden.

Compaq, so wird in Branchenkreisen gemunkelt, reagiert mit dem neuen Design auf den Verlust der Marktführerschaft an Konkurrent Dell. Wie berichtet gilt Dell seit dem vergangenen Geschäftsquartal als Weltmarktführer bei PC-Systemen. Compaq widerspricht, man habe die Kampagne schon vor neun Monaten geplant. Es sei an der Zeit gewesen, etwa den inzwischen zwölf Jahre alten Produktnamen Deskpro zu ersetzen.

Familienfoto: Die Evo-Linie soll nach und nach die Armada- und Deskpro-Serie ersetzen. Äußeres Merkmal der Evolution ist die Carbon-Silber-Optik.

Die Evolution erfasst nicht alle Compaq-PCs. Die Presario-Reihe werde es vorerst weiter geben. Der Markenname iPaq bleibe ebenso erhalten, er sei künftig für neue und innovative Produkte reserviert.

Erste Produkte im neuen Evo-Looksind das Evo N150 Notebook mit 700-MHz-Celeron Prozessor und das Evo N400c mit 700-MHz-PIII-CPU. Die Notebooks können auf den US-Seiten von Compaq bereits bestellt werden.

Neue Workstations, die Mitte Juni auf den Markt kommen, heißen Evo W6000 und Evo W8000. Beide Workstations setzen auf 1,7-GHz-Xeon-Prozessoren. Außerdem hat Compaq mit dem Evo T20 einen Thin-Client mit dem neuen Markennamen angekündigt. (uba)