Codename Max: Microsoft-Fotoalbum mit RSS-Reader

Microsoft gibt eine neue Anwendung als kostenlosen Beta-Test frei. Codename Max ist ein digitales Fotoalbum, das mit einem zusätzlichen RSS-Reader aufwartet. Optisch orientiert sich die neue Anwendung an Windows Live orientiert

Microsoft Codename Max ist neben dem Windows Live Journal Writer bereits die zweite Anwendung, mit der Microsoft webbasierte Funktionen auf den Desktop holen will. Mit einem Installationsvolumen von 54 MByte ist Codename Max allerdings ein Schwergewicht. Das liegt vor allem am notwendigen .NET-Framework 3.0, das während der Installation nachgeladen wird.

Google-Konkurrent: Microsoft will mit Max anscheinend die Google Fotoverwaltung Picasa angreifen. (Quelle: Micorosoft)
Google-Konkurrent: Microsoft will mit Max anscheinend die Google Fotoverwaltung Picasa angreifen. (Quelle: Micorosoft)

Max beherrscht zwei Grundfunktionen. Das ist zum einen ein RSS-Reader, zum andern ein digitales Photoalbum. Bilder aus den Alben lassen sich zu Collagen arrangieren, direkt in Max bearbeiten oder an andere Nutzern weiterleiten. Damit antwortet Microsoft anscheinend auf das bereits länger erhältliche Picasa von Google.

Verteilt: Die einzelnen Alben können Sie für andere Max-Nutzer freigeben. (Quelle: Microsoft)
Verteilt: Die einzelnen Alben können Sie für andere Max-Nutzer freigeben. (Quelle: Microsoft)

Der Reader an sich ist optisch ansprechend und einfach zu bedienen. Per Schaltfläche fügen Sie dem Programm neue Feeds hinzu, die dann in regelmäßigen Abständen geprüft werden. Leider lassen sich die einzelnen Feeds nicht neu anordnen, per Rechtsklick erhält man lediglich die Optionen Refresh und Delete. Auch die Anzahl der angezeigten Nachrichten lässt sich nicht einstellen und variiert von Feed zu Feed.

Übersichtlich: Max zeigt nur wenige Nachrichten an, bereitet diese aber optisch gut auf.
Übersichtlich: Max zeigt nur wenige Nachrichten an, bereitet diese aber optisch gut auf.

Wer Max testen will, findet die aktuelle Version auf dieser Microsoft-Seite. Zudem ist für die Foto-Sharing-Features zwingend ein Microsoft-Passport-Konto notwendig. Derzeit arbeitet Max nur mit den englischen, deutschen und japanischen Versionen von Windows XP. 64-Bit-Betriebssysteme und Windows Vista RC1 werden nicht unterstützt. (mja)