Cmd-Nachfolger: Scripting mit der Windows PowerShell

Microsoft führt mit der unter dem Codenamen Monad entwickelten PowerShell eine neue Kommandozeile für Windows ein. Als objektorientierter Nachfolger von command.com und Cmd.exe setzt sie ganz auf .NET. Wir zeigen Ihnen anhand des frei erhältlichen RC1, welche neuen Möglichkeiten Sie ab sofort auf der Commandline und bei Scripts haben.

Microsofts bisherige Versuche mit Kommandozeilen-Shells waren eher unerfreulich. Die alte command.com mag für die ersten Versionen von MS DOS adäquat gewesen sein, doch den wachsenden Betriebssystemfunktionen hielt sie nicht Stand. Die mit Windows NT eingeführte Cmd.exe Shell stellte da schon deutlich mehr Möglichkeiten bereit. Im Vergleich mit gängigen Unix-Shells wie der Bash zieht Microsofts Kommandozeile aber deutlich den Kürzeren.

Das will Microsoft nun komplett ändern. Mit der PowerShell (vormals Monad Shell, MSH) möchte der Software-Konzern Administratoren auch unter Windows eine Shell an die Hand geben, mit der sie ganz nach Herzenslust Scripts schreiben und ihr System kontrollieren können. Dabei verfolgt die PowerShell ein von Grund auf anderes Konzept, als das bei textorientierten Shells wie der Bash oder auch Cmd.exe der Fall ist.

32 und 64 Bit: Microsoft stellt auf seinen Download-Seiten beide Versionen kostenlos zur Verfügung.
32 und 64 Bit: Microsoft stellt auf seinen Download-Seiten beide Versionen kostenlos zur Verfügung.

Die PowerShell können Sie sich bei Microsoft für alle gängigen Windows-Versionen unter www.microsoft.com/technet/scriptcenter/topics/msh/download.mspx herunterladen. Neben einer 32-Bit-Version ist auch eine Version für die 64-Bit-Varianten von Windows erhältlich. Beide Downloads erfordern eine kurze Registrierung und setzen das .NET Framework 2.0 voraus.