Check Point verspricht Plug-and-Play-Sicherheit für Mittelständler

Mit der All-in-One-Appliance "UTM-1" hofft der Sicherheitsanbieter, im Markt für kleine und mittlere Unternehmen an Boden zu gewinnen.

Mit UTM-1 bringt der israelische Sicherheitsanbieter Check Point, der UTM-Funktionen (Unified Threat Management) bislang nur in Form von Software in Produkten wie dem "VPN-1" angeboten hat, erstmals eine Security-Appliance unter eigenem Namen auf den Markt. Mit einer Vielzahl von Sicherheits-Features soll die All-in-One-Box pflegeleichten Rundumschutz für mittelständische Betriebe sowie Fachabteilungen oder remote arbeitende Zweigstellen von Großunternehmen bieten. Zu den Funktionen zählen unter anderem Stateful Inspection Firewall, IPSec VPN, Antivirus und Antispyware, Intrusion Prevention, Web Application-Firewall, VoIP Security, URL-Filtering sowie Instant-Messaging- und Peer-to-Peer-Blocking.

Das auf einer Intel-x86-Plattform basierende System, das über ein integriertes zentrales Security-Management verfügt und Roll-Out und Restart per USB-Stick ermöglicht, ist - dem Anbieter zufolge - in rund zehn Minuten einsatzbereit. Check Point bietet seine Appliance zunächst in den drei Modellen "UTM-1 450", "1050" und 2050" an, die sich primär in Sachen Durchsatzrate und der empfohlenen Nutzerzahl unterscheiden. Die Preise beginnen bei 7.500 Dollar. (Katharina Friedmann/mje)

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