CES: Hitachi hat mit kleinen Platten Großes vor

Hitachi Global Storage Technologies (HGST), Erbe der Festplattentechnik von IBM, will im Laufe dieses Jahres die Kapazität seiner 1-Zoll-Microdrive-Laufwerke wenigstens verdoppeln. Dies kündigte der Hersteller im Vorfeld der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas an.

Derzeit fasst das größte Microdrive 4 GByte Daten. Kommende Modelle, die für die zweite Jahreshälfte avisiert sind, sollen nach Angaben von Bill Healy, Senior Vice President of Product Strategy and Marketing, zwischen 8 und 10 GByte aufnehmen können.

Gleichzeitig sollen die neuen Laufwerke auch noch rund 20 Prozent weniger Platz beanspruchen. Dies will HGST unter anderem dadurch erreichen, dass der bisherige Compact-Flash-Anschluss durch eine ZIF-Verbindung (Zero Insertion Force) ersetzt wird, wie sie viele Consumer-Electronics-Firmen favorisieren.

Prototyp: Hitachi zeigt bei der CES neue Microdrives. Bis zu 8 GByte sollen die Laufwerke später fassen. Quelle: IDGNS

ZIF-Anschlüsse sollen auch Hitachis neue 1,8-Zoll-Laufwerke erhalten. Die ebenfalls für das zweite Halbjahr geplanten Modelle sollen weniger als 50 Gramm wiegen und mit einem Platter zwischen 30 und 40 GByte sowie mit zwei Plattern zwischen 60 und 80 GByte Kapazität bieten. Healy zufolge werden sie außerdem weniger stoßempfindlich ausfallen als ihre Vorgänger. Hitachi hat zudem eine Serial-ATA-II-Platte mit 500 GByte Kapazität vorgestellt, wir berichteten. (Thomas Cloer/uba)

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