CeBIT: Synthese aus Tablet-PC und Notebook

Das neue kalifornische Unternehmen PaceBlade will auf der CeBIT ein Notebook auf Basis von Transmetas Crusoe-Prozessor zeigen. Der Clou: Die Tastatur lässt sich abnehmen, das Gerät dient dann als Tablet PC im Hochkantformat.

Das PaceBook getaufte Gerät soll als Tablet PC sowohl Sprache wie auch Handschriften erkennen können. Damit würde es sich beispielsweise für das stille Mitschreiben in Konferenzen eignen. Die Daten lassen sich dann im Notebook-Modus mit den gewohnten Windows-Programmen bearbeiten.

PaceBook mit: fast ein normales Notebook.

Als weiteres Einsatzgebiet sieht PaceBlade Präsentationen mit dem Tablet PC. Bei einem nur 12,1 Zoll großen TFT-Display können daran aber höchstens drei Zuschauer teilnehmen. Dafür dürfte das Gerät recht kompakt ausfallen. Masse und Gewichte will man zwar erst auf der Messe bekannt geben, die Displaygröße deutet aber auf das Format eines Subnotebooks hin.

PaceBook ohne: der größte PDA der Welt.

Der Preis und die Verfügbarkeit sind noch nicht bekannt, wohl aber die Ausstattung. Das PaceBook arbeitet mit einem 600 MHz schnellen Crusoe-Prozessor (vermutlich TM5600), 128 MByte SDRAM und einer 20-GByte-Festplatte. Als Betriebssysteme will man Windows Me oder 2000 anbieten.

Ab Mai will PaceBlade auch Zubehör für das Konzept im Angebot haben. So soll aus dem Tablet PC mittels Fernbedienung und TV-Tuner ein Fernseher werden, eine Farbkamera ist auch geplant.

Designs wie das PaceBook könnten Transmetas Crusoe doch noch zum Durchbruch verhelfen. Die ersten Notebooks mit dem Stromspar-Chip hatten mit massiven technischen Problemen zu kämpfen (siehe tecHistory).

PaceBlade: Halle 13, Stand C08 (bei Transmeta). (nie)