CeBIT: StorageTek zeigt virtuelle Tape-Lösung für Open Systems

StorageTek präsentiert auf der CeBIT erstmals den neuen Virtual Storage Manager VSM Open. VSM Open ist eine virtuelle Tape-Lösung für Open Systems-Umgebungen und ein integraler Bestandteil von Information Lifecycle Management-Lösungen.

Die virtuelle Tape-Lösung bietet laut StorageTek eine wirtschaftliche und sichere Konsolidierung aller Tape-Ressourcen über das gesamte Unternehmen hinweg und soll dadurch den Backup-Prozess vereinfachen. VSM Open verkleinert das Backup-Fenster und beschleunigt das Recovery. Zudem werden Migrationen auf neue Technologien wesentlich erleichtert und die Managementkosten sowie das Total Cost of Ownership für Backup und Recovery gesenkt, so StorageTek.

Überblick: Host-Sicht der virtuellen Tape-Ressourcen. (Quelle: StorageTek)

VSM Open wird von Applikationen als eine Reihe von Libraries erkannt. Dadurch sind bei der Installation auf Applikationsseite nahezu keine Veränderungen nötig. So werden beispielsweise unterschiedlich klassifizierte Daten auf Platte oder Tape geschrieben. Retention-Policies definieren, wie lange die Daten auf dem Disk-System vorgehalten werden und zu welchem Zeitpunkt eine Migration auf Band erfolgt.

Node-Pair-Architektur: Beispiel einer Hardware-Plattform mit zwei Standard-Servern. (Quelle: StorageTek)

Die kleinste Ausbaustufe von VSM Open wird mit 12 TByte Speichervolumen angeboten und ist auf bis 44 TByte pro Node-Pair ausbaubar. Insgesamt können bis zu 12 Node-Pairs mit einem Gesamtvolumen von rund 540 TByte installiert werden. Die neue Node-Pair-Architektur ermöglicht einen Datendurchsatz von bis zu 600 MByte/s und kann in Abhängigkeit von der Node-Pair-Anzahl über 6000 MByte/s skaliert werden.

(weiter auf der nächsten Seite)