CeBIT: Sony-PDA Clié kostet 899 Mark

Sony stellt auf der CeBIT seinen Palm-OS-PDA Clié vor, der bereits seit längerem in den USA und in Japan erhältlich ist. Der Clié PEG-S300C soll ab Mitte März auch in Deutschland für 899 Mark in den Regalen stehen.

Wie berichtet, besitzt der Clié (Communication Link Information Entertainment) im Gegensatz zu anderen Palm PDAs mit dem JogDial ein Rädchen zur Navigation. Das Gerät arbeitet mit Palm OS 3.5; der interne Speicher fasst 8 MByte. Hinzu kommen noch 2 MByte Flash-Memory für das Betriebssystem. Dadurch lässt sich Palm OS jederzeit updaten. Ferner bietet Sony noch seinen 8 MByte großen Flashspeicher Memorystick, der sich auf bis zu 128 MByte erweitern lässt.

Im Inneren des PDAs werkelt ein Dragonball-Prozessor von Motorola mit einer Taktrate von 20 MHz. Für Strom sorgt ein Lithium-Ionen-Akku, der über die mitgelieferte USB-Dockingstation geladen wird. Bei einer durchschnittlichen Nutzung von 30 Minuten pro Tag hält der Akku laut Sony 15 Tage durch. Der 121 Gramm schwere PDA stellt seine Infos auf einem monochromen Display mit einer Auflösung von 160x160 Pixel dar.

Im zweiten Halbjahr 2001 erhältlich: die Farbversion des Clie-PDAs.

An Software legt Sony neben den bekannten PIM-Anwendungen auch die Programme Picture Gear und Memory Gate bei. Mit Ersterem können die Benutzer Bilder für den PDA aufbereiten und betrachten. Letzteres erlaubt es, Daten im Memorystick sowie im internen Speicher zu verwalten. Auch das Programm gMedia zum Abspielen von Videos (MPEG, AVI und QuickTime) gehört zum Lieferumfang. Die Datensynchronisation mit dem PC erfolgt über die Software TrueSync von Starfish.

Im zweiten Halbjahr 2001 soll der Clié PEG-S500C mit Farb-Display auf den Markt kommen. Näheres zu Trends und Technologien im Markt der mobilen Minirechner lesen Sie in unserem Report PDA-Technologien für die Zukunft. (jma)