CeBIT: Netgear routet nun auch VoIP

Rechtzeitig zur CeBIT springt Netgear auf den Trend Voice over IP auf. Der TA612V ermöglicht es, zwei analoge Endgeräte direkt für die Internet-Telefonie einzusetzen. Zudem ist das Gerät ein eigenständiger Router und kann so auch Netzwerke verwalten.

Netgear rüstet den TA612V Voice Adapter & Router mit je einem WAN- und LAN-Port sowie zwei RJ11-Steckplätzen für analoge Endgeräte aus. Der VoIP-Router ist so flexibel einsetzbar und kann je nach Szenario und Notwendigkeit vor oder hinter dem Netzwerk-Router zum Einsatz kommen.

Standhaft: Der Netgear TA612V macht herkömmliche analoge Geräte fit für Voice over IP. (Quelle:Netgear)

Vor dem Netzwerk eingesetzt, also direkt an das Modem angeschlossen, agiert Netgears VoIP-Gerät selbst als Router. Der Vorteil dieser Installation liegt darin, dass die Daten für die Telefongespräche bereits vor dem Netzwerk bearbeitet werden und gar nicht erst mit dem Netzwerkverkehr beziehungsweise den Firewall-Einstellungen in Berührung kommen.

Anschlussfreudig: Das Gerät bietet neben zwei R11-Buchsen für analoge Endgeräte auch Netzwerkanschlüsse für WAN und LAN. (Quelle:Netgear)

Hinter einem Router in einem NAT-Netzwerk eingesetzt, nutzt der TA612V das STUN (Simple Traversal of User Datagram Protocol Through Network Address Translators)-Protokoll, um im Netzwerk stets den notwendigen Datenstrom für die Telefonate aufrechtzuerhalten.

Der VoIP-Adapter & Router ist ab Mitte März zum Preis von 99 Euro erhältlich und wird zusammen mit einem sipgate-VoIP-Telefonanschluss mit 333 Freiminuten ins Festnetz zu haben sein. Für das zweite Quartal plant Netgear mit dem WGR615V ein weiteres Voice-over-IP-Gerät, das zusätzlich über WLAN verfügt. (mja)

Beide Modelle werden im Rahmen der CeBIT am Netgear-Stand, Halle 15, Stand C06, präsentiert.

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