Casio: Pocket PC mit Farbdisplay unter 300 Dollar

Casio hat mit dem Cassiopeia BE-300 einen neuen Pocket PC vorgestellt. Der Farb-PDA soll unter 300 US-Dollar kosten. Damit steigt Casio in den von der Palm-OS-Plattform dominierten Markt für Consumer ein.

Den gleichen Weg geht bereits Hewlett-Packard, die zur CeBIT den Jornada 525 vorgestellt hatten. Der stiftbasierte Windows-CE-PDA kostet 799 Mark, stellt bei einer Farbtiefe von 8 Bit 256 Farben dar und besitzt zur Synchronisation der Daten mit dem PC nur ein Cradle mit der langsamen seriellen Schnittstelle.

Der Cassiopeia BE-300 hat zu einem ähnlichen Preis etwas mehr zu bieten. Er besitzt ein USB-Cradle und das LC-Display zeigt bei der Pocket-PC-üblichen Auflösung von 320x240 Pixel 32.768 Farben an (12 Bit Farbtiefe). Zum Vergleich: der 1200 Mark teure Cassiopeia E-125G stellt bei einer Farbtiefe von 16 Bit 65.536 Farben dar.

Für Consumer: Casio bietet mit dem Cassiopeia BE-300 einen preisgünstigen Pcoket PC an.

Casios neuer PDA läuft unter Windows CE 3.0 und wird von einem NEC-VR4131-Prozessor mit einer Taktrate von 166 MHz angetrieben. Als Speicher verfügt der Cassiopeia BE-300 über je 16 MByte Flash-ROM und -RAM. Die Stromversorgung erfolgt über ein Lithium-Ionen-Akku, Erweiterungen sind über den Slot für CompactFlash-Karten vom Typ II möglich.

Der mobile Minirechner soll ab September zunächst in den USA zu einem Preis unter 300 US-Dollar auf den Markt kommen. Ob, wann und zu welchem Preis der Cassiopeia BE-300 in Deutschland erhältlich sein wird, steht noch nicht fest. Casio rechnet jedenfalls damit, innerhalb eines Jahres weltweit etwa eine Million Geräte auszuliefern.

Im September wird das Unternehmen das Portal mycasio.com starten. Dort sollen Cassiopeia-Nutzer mobil auf Web-Inhalte wie Spiele, Musik, Nachrichten oder Wetterberichte zugreifen können. Auch Ticketbestellungen oder Hotelreservierungen sollen möglich sein. (jma)