Canon: Neue Drucker, Scanner, Kameras für den Herbst

Canon hat auf einer Pressekonferenz in Hamburg neue Drucker, Scanner und Camcorder vorgestellt. Das Hauptaugenmerk galt den Tintenstrahldruckern.

Der S200x soll das Einstiegsmodell in den Office-Bereich sein. Für 79 Euro will Canon das Gerät ab 1. September 2002 anbieten. Der Hersteller verspricht Vierfarbdruck mit bis zu 2800 x 720 dpi. Maximal fünf Schwarzweißseiten und drei Farbseiten soll der S200x ausgeben.

Einstiegsmodell: Der Canon S200x soll ab September 2002 für 79 Euro erhältlich sein.

Speziell für den Fotodruck hat Canon drei neue Modelle entwickelt. Ab 1. September sollen sie in den Regalen stehen. Mit 129 Euro ist der S330 Photo der günstigste Neuling. Er arbeitet mit 2400 x 1200 dpi und vier Farben. Laut Canon druckt er in einer Minute bis zu 0,37 Fotos auf Papier. Beim farbigen Grafikdruck sollen es maximal 10 Seiten pro Minute sein, beim Schwarzweißdruck ganze 14 Seiten pro Minute. Damit wäre er für den Office-Bereich geeignet.

Mit dem S530D und dem S830D kommen zwei "Direkt-Drucker" auf den Markt. Beide können Fotos von einer Digitalkamera oder den Speichermedien CompactFlash, SmartMedia, Memory Stick und Microdrive ohne Umweg über den PC ausdrucken. Die Modelle drucken randlos und mit maximal 2400 x 1200 dpi. Die Leistung des S530D beträgt laut Hersteller 14 Seiten pro Minute beim Korrespondenzdruck und 10 Seiten/Minute beim Farbdruck auf höchstem Niveau. Der S830D arbeitet als einziger Neuzugang mit sechs Farben. Canon zufolge soll er bis zu 0,57 Seiten pro Minute erledigen oder vier Schwarzweiß- und Grafikseiten pro Minute auf die Ablage legen. Der S530D wird voraussichtlich 359 Euro kosten, der S830D stolze 459 Euro.

Fotospezialist: Der S830D kann Fotos direkt von einer Digitalkamera oder einem Speichermedium drucken.

Alle neuen Tintenstrahldrucker kommen mit einem USB-2.0-Anschluss und der Technologie Exif Print. Letztere sorgt dafür, dass neben den Farbinformationen bei Digitalkamerabildern auch die Einstellungen der Kamera, wie zum Beispiel Lichtverhältnisse und Weißabgleich, an den Drucker überliefert werden. Die Technologie ist vergleichbar mit der von Print Image Matching von Epson. Beide Verfahren tragen im Header der Fotos Zusatzinformationen. Exif Print soll in Zukunft unter anderem von Microsoft, Sony und Hewlett-Packard unterstützt werden. Canon will mit allen Tintenstrahldruckern Treiber für Windows 98, Me, 2000, XP und Mac OS ab Version 8.6 ausliefern. Zusätzliche Informationen bietet unser aktueller Druckertest.

Seit August 2002 hat Canon den Laserdrucker LaserShot LBP-1210 im Angebot. Das Modell ist für kleine Büros, Unternehmen und Heimanwender gedacht. Der Hersteller verspricht 14 Seiten pro Minute und einen schnellen Erstdruck unter zehn Sekunden. Die maximale Auflösung beträgt 2400 x 600 dpi. Der Drucker ist ausgestattet mit einer Papierkassette für 250 Blatt und einem manuellen Einzug für zirka 10 Seiten oder 20 Briefumschläge. Über die USB- oder Parallelschnittstelle lässt er sich anschließen. Mit der optionalen Printbox AXIS-1610 steht er auch im Netzwerk zur Verfügung.

Zwei neue Flachbettscanner mit LiDE-Technologie wurden ebenfalls gezeigt. Der CanonScan LiDE 20 arbeitet mit 600 x 1200 dpi, der LiDE 20 bietet eine maximale Auflösung von 1200 x 2400 dpi. Beide Scanner erfassen die Vorlage mit 48 Bit interner Farbtiefe, kommen mit USB-2.0-Schnittstelle und brauchen kein externes Netzteil. Der CanonScan LiDE 20 ist ab September 2002 für 99 Euro erhältlich, der LiDE 30 bereits ab August für 139 Euro.

Zusätzlich stellt der Hersteller mit dem Canon XM2 und dem MVC2i zwei neue Camcorder vor. Der XM2 soll anspruchsvolle Amateurfilmer und Profis begeistern. Ausgestattet ist die Kamera mit drei CCD-Bildwandelchips (Rot, Grün, Blau), einem 20fach-Zoom und Canons Pixel-Shift-Technologie. Fotos knipst die XM2 in einer Auflösung von 1,7 Megapixel. Ab September 2002 soll die XM2 für 2999 Euro in den Regalen der Händler stehen.

Eine für alles, alles für eine: Die Canon MVX2i kann digitale Videos, Einzelbilder mit 1,3 Megapixel und eine Serie von bis zu 30 Einzelbildern aufzeichnen.

Die MVX2i hingegen gibt es bei Canon schon für 1799 Euro ab September. Der neue Signalprozessor des Camcorders ermöglicht eine getrennte Verarbeitung von Videostream und Standbild. Die MVX2i verfügt über einen 1,33-Megapixel-CCD-Bildsensor und ein 10fach-Zoom mit optischem Bildstabilisator. Einzelfotos erstellt sie in einer Auflösung von 1200 x 960 Bildpunkten. Im Serienschussmodus kann sie drei Bilder pro Sekunde in VGA-Qualität (640 x 480 dpi) schießen oder zwei in der höchsten Qualität. Im ersten Fall sind Serien von 30 Bildern, im zweiten Fall von 10 Bildern möglich. Über die eingebaute DV-Firewire-Schnittstelle und den Software DV-Messenger kann der Camcorder zur Webcam "umgebaut" werden, dann lässt er sich zudem von einem weiteren PC aus fernsteuern (Remote Control). Aufnehmen kann er hierbei nicht. Bilder speichert der Camcorder auf SD- und MultiMediaCard. (nha)

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