BTX - Der neue PC-Formfaktor in der Praxis

Der im Juli 2004 verabschiedete BTX-Standard für den Aufbau von PCs verspricht eine bessere Kühlung bei geringerer Geräuschentwicklung. In einem Praxistest nehmen wir BTX-Systeme namhafter Hersteller unter die Lupe.

Der BTX-Formfaktor soll durch die Anordnung der Komponenten auf dem Mainboard die Entwicklung verschiedener Mainboard-Formfaktoren wesentlich erleichtern. Zusätzlich versprechen neue Lüftungs- und Gehäusekonzepte eine bessere Wärmeabführung und geringere Geräuschentwicklung. Soweit die Theorie. Doch die Praxis sieht eher ernüchternd aus. Zwar haben fast alle namhaften PC-Hersteller wie Dell, HP, IBM, oder Fujitsu-Siemens entsprechende Systeme im Angebot - dies allerdings recht spärlich.

BTX-Dreigestirn: Anhand von drei serienmäßigen PCs der Firmen Dell, HP und IBM haben wir die Umsetzung des BTX-Standards in der Praxis untersucht.
BTX-Dreigestirn: Anhand von drei serienmäßigen PCs der Firmen Dell, HP und IBM haben wir die Umsetzung des BTX-Standards in der Praxis untersucht.

Rein äußerlich sind die BTX-Systeme kaum von einem herkömmlichen ATX-basierenden PC zu unterscheiden. Die Unterschiede liegen im Detail verborgen. Die zentralen Elemente von BTX bestehen aus dem Mainboard und einem Kühlsystem in Form eines Thermal-Moduls. Zusätzlich muss das PC-Gehäuse entsprechend nach den BTX-Spezifikationen konzipiert sein. Auch ein speziell angepasstes Netzteil ist in den Vorgaben enthalten.

In einem Praxistest untersuchen wir drei serienmäßige BTX-Systeme von Dell, HP und IBM und vergleichen sie mit herkömmlichen ATX-Pendants sowie dem Intel-Referenz-Design. Darüber hinaus erläutern wir die Vor- und Nachteile der verschiedenen Systemlösungen.