Britischer Supercomputer erforscht das Weltall

An der Universität Durham hat der im akademischen Bereich leistungsstärkste Supercomputer Großbritanniens seine Arbeit aufgenommen. Die "Zeitmaschine" soll Berechnungen zur Entstehung und Zukunft des Weltalls durchführen.

Geliefert hat den rund 4 Millionen Mark teuren Supercomputer Sun Microsystems. Er besteht nach Angaben der Universität Durham aus einem Cluster aus 128 UltraSparc-III-Prozessoren und einem SunFire-Server mit 24 Prozessoren. Außerdem verfügt der Supercomputer namens Centaur über 112 GByte RAM and 7 Terrabyte Datenspeicher. Centaur leistet 10 Milliarden Rechenoperationen pro Sekunde.

Supercomputer Centaur: Das Cluster aus 128 UltraSparc III Prozessoren soll Erkenntnisse über die Entstehung des Welltalls liefern.

Der Rechner soll zum einen Simulationen zur Entstehung des Weltalls liefern, vom Urknall bis zur Gegenwart. Außerdem lassen sich mit dem Rechner künstliche Universen erzeugen und berechnen. Langfristig soll der Rechner Erkenntnisse zur Urknall-Theorie und zur Entstehung von sogenannten Schwarzen Löchern liefern.

Weitere Informationen zum Thema enthält der Report Supercomputing. (uba)