Brennstoffzelle für Handys auf Wasserstoffbasis

Der japanische Telekom-Konzern NTT DoCoMo hat eine Brennstoffzelle für Handys entwickelt, die mit Wasserstoff arbeitet. Der Prototyp hat erste Tests mit einem Serienhandy bestanden.

Die Polymer-Electrolyt-Brennstoffzelle (PEFC) misst mit integriertem Tank 42 x 80 x 13 mm und bringt laut NTT 104 Gramm auf die Waage. Damit wäre die Zelle klein genug, um direkt auf ein Handy zu passen. In Tests klappte laut Hersteller das Hochfahren des Handys, der Verbindungsaufbau und das Senden und Empfangen von Daten. Gesprächszeiten von bis zu neun Stunden sollen mit einer Tankfüllung möglich sein.

Handy-Tankstelle: Der Prototyp einer Hydrogen-Brennstoffzelle für Handys. Die von den Forschern angegebenen Maße von 42x80x13 mm sind bei dem Foto schwer nachvollziehbar. Quelle: NTT DoCoMo

NTT nennt verschiedene Gründe, warum man neben der gängigen Entwicklung von Brennstoffzellen mit Methanol (DMFC) als Betriebsstoff auf Wasserstoff geschwenkt hat. Zum einen sei eine Methanol-Brennstoffzelle schwer zu verkleinern, was zumindest für den Betrieb mit Handys aber nötig sei, zum anderen werde beim Betrieb schädliches Kohlendioxid produziert. Die PEFC dagegen weise im Vergleich zur DMFC eine höhere Leistungsdichte und damit einen kleineren Formfaktor auf. (uba)

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