BlueLaser-Technologie von Disc für Times Magazine

Mit BlueLaser-Jukeboxen aus Bingen von der deutschen Firma Disc erweiterte der Times-Magazine-Verlag in New York sein gigantisches Bildarchiv. Dabei gab Times Magazine den preiswerten optischen Medien den Vorzug vor Festplattenlösungen.

Bereits seit Anfang 2004 archiviert das Sportmagazin Sports Illustrated Bilddaten auf optischen Speicherlösungen von Disc, die eine Kapazität von jeweils 16 TByte haben. Vier DVD-Jukeboxen sind mittlerweile gefüllt, so dass weitere Speicherkapazitäten geschaffen werden mussten.

Der Speicherbedarf des Verlags an digitalen Bildern wächst kontinuierlich – nicht zuletzt, weil auch die Dateien selbst durch bessere Bildqualitäten immer größer werden. Inzwischen wurde auch schon bei der ersten mit BlueLaser-Medien ausgestatteten Jukebox das maximale Speichervolumen erreicht.

Disc-BlueLaser-Jukebox-Familie: Die Libraries bieten 6,3 bis 16 TByte Kapazität. Als Speichermedien dienen BlueLaser-PDDs mit je 23,3 GByte Kapazität. (Quelle: Disc)
Disc-BlueLaser-Jukebox-Familie: Die Libraries bieten 6,3 bis 16 TByte Kapazität. Als Speichermedien dienen BlueLaser-PDDs mit je 23,3 GByte Kapazität. (Quelle: Disc)


Nun kommt eine weitere Jukebox des Modells DISC7000 BlueLaser zum Einsatz. Diese werden nun so eingesetzt, dass auf einer Jukebox ausschließlich JPEG-Bilder abgelegt werden, auf der zweiten so genannte RAW-Daten. Bei den RAW-Dateien handelt es sich um ein herstellerabhängiges Dateiformat bei Digitalkameras, bei dem die Kamera die Daten nach der Bildwandlung weit gehend ohne Bearbeitung auf das Speichermedium schreibt. Die Daten auf den beiden Speicherlösungen werden zu Recovery-Zwecken jeweils auf einem baugleichen Gerät im Remote-Network gespiegelt. Insgesamt nutzen die Redaktionen in New York also vier BlueLaser- und vier DVD-Jukeboxen von Disc. Die Gesamtkapazität beträgt Disc-Angaben zufolge 60 TByte.