Biometrie: Maus scannt Hand

Fujitsu hat den Prototypen einer Maus gezeigt, die die Handfläche scannt und so als Authentifizierungssystem einsetzbar ist. Das Verfahren soll bei 700 Testpersonen mit einer Fehlerquote von weniger als 0,5 Prozent gearbeitet haben.

Die Forscher von den Fujitsu Laboratories vergleichen den Level der Sicherheit mit dem eines Fingerabdruck-Scanners. Bei der mit infrarotem Licht bestrahlten Handfläche werden direkt unter der Haut verlaufende Adern als Muster genommen und mit der zuvor gespeicherten "Venen-Karte" der Benutzers verglichen. Beim Auftreffen des Lichts sind die Venen als dunkle Reflektion sichtbar.

Handflächenscanner: Die Maus arbeitet mit Infrarotlicht und Kamera.

Fujitsu will das System noch im laufenden Geschäftsjahr (März 2003) serienreif haben. Ob das Endprodukt als Computer-Maus erscheine oder in einer anderen Ausformung, stehe noch nicht fest. Im Beitrag "Sicher durch Biometrie" lesen Sie mehr zum Thema. (uba)