Bill Gates stirbt Filmtod

Bill Gates ist "not amused" über einen Film, der am 13. Januar auf dem Filmfestival Slamdance in Park City uraufgeführt wird. Immerhin schießt ein Attentäter seinem Filmpendant in einer der ersten Szenen den Kopf von den Schultern.

Der Film unter dem Titel "Nothing so strange" dreht sich laut den Filmemachern nicht primär um Bill Gates oder seine Ermordung. Man habe lediglich seinen Filmtod als Aufhänger nehmen wollen, um eine Geschichte rund um Klassenkämpfe, Rassismus und korrupte Regierungsbehörden zu spinnen, lässt Regisseur Brian Flemming auf der Film-Website verlauten.

Bill Gates ermordet: Kein Wunder, dass dem echten Bill Gates diese Filmszene sauer aufstößt. (Bild freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Unsharp Mask LLC)

Die einzige Reaktion des echten Bill Gates auf diese Filmszene sei der Kommentar eines Microsoft-Sprechers gewesen: "Es ist sehr enttäuschend, dass ein Filmemacher so etwas tut."

Dennoch ist zu erwarten, dass die Website des Films einen stürmischen Zulauf haben wird. Immerhin stehen bereits jetzt drei Quicktime-Clips und diverse Filmfotos zum Download bereit, unter anderem auch die Szene mit dem Attentat. Weitere Informationen über den Hintergrund des Films bieten unter anderem die Webseiten billgatesisdead.com, garcettireport.org und citizensfortruth.org.

Bezeichnenderweise wird der Film in Park City, einer Stadt in der Nähe von Salt Lake City uraufgeführt. In Salt Lake haben unter anderem Novell und Caldera ihren Firmensitz. Beides Firmen, die sich unter der Ägide von "Mr. Anti-Microsoft", Ray Norda, massiv mit Microsoft angelegt haben. (mha)