Bessere Kühlung dank Nanotechnologie

Der Systemanbieter für Schaltschrank- und Gehäusetechnik Rittal nutzt die positiven Eigenschaften der Oberflächenveredelung mit Nanotechnik unter anderem in der System-Klimatisierung.

Gerade bei Wärmetauschern könne mit zunehmender Verschmutzung der Kühllamellen die Kühlleistung um 30 bis 50 abfallen, so Rittal. Unter dem Begriff RiNano erhält man nun für die Rittal TopTherm-Kühlgeräte der Baureihen SK 3303/3304/3305/3384 optional Verflüssiger mit Nano-Beschichtung. So läßt sich, dank der wasser-, schmutz- und ölabweisenden Wirkung, die Kühlleistung der Geräte über einen längeren Zeitraum konstant halten, gibt der Hersteller an.

Vergleich: Verschmutzung der Kühlrippen eines Verflüssigers - links ohne und rechts mit Nanotechnik. (Quelle: Rittal)

Durch eine dünne, glasartige Versiegelung der Lamellen würden die Kühlgeräte deutlich weniger verschmutzen. So spare der Kunde Zeit und Kosten, denn dank der geringeren Schmutzhaftung lassen sich die Verflüssiger zum einen leichter reinigen und zum anderen werden die Intervalle für aufwendige und kostspielige Wartungsarbeiten verlängert. In zahlreichen Anwendungsfällen, zum Beispiel bei trockenen Stäuben, seien zudem keine Filtermatten mehr notwendig, so Rittal. Bei Anwendungen mit ölhaltiger Luft sollen sich darüber hinaus bei Verwendung von Metallfiltern deren Standzeiten erhöhen. (mec)

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