Ausfallsicherheit zum Einstiegspreis

Bei relationalen Datenbanken zählt Oracle zu den bevorzugten Plattformen. Es muss nicht immer Unix sein, um den hohen Anforderungen der Oracle-Gemeinde gerecht zu werden. Mit Windows 2000 verfügt nun auch Microsoft über ein stabiles und skalierbares Betriebssystem.

Von: DIRK PELZER

Datenbanken sind für viele Firmen ein unternehmenskritischer Faktor - nicht nur im E-Commerce kosten Ausfälle oft zehntausende von Mark pro Stunde. Es lohnt sich also, in Hochverfügbarkeitslösungen wie Cluster-Systeme zu investieren.

Die Kombination von Oracle-Datenbanken mit Windows 2000 galt hierfür bislang nicht gerade als Traumpaar. Die meisten Unternehmen setzen auf proprietäre Unix-Systeme. Doch mittlerweile gibt es mehrere Alternativen, um Oracle mit Windows 2000 hochverfügbar und skalierbar zu implementieren - und das zu niedrigeren Preisen.

Im Normalbetrieb ist ein Knoten aktiv und beantwortet Client-Anfragen.Im Fehlerfall übernimmt der überlebende Knoten das Datenlaufwerk und stellt die Datenbank wieder zur Verfügung.

Eine Lösung, die den Spagat in beide Richtungen versucht, ist der "Oracle Parallel Server" (OPS). Mit ihm können Unternehmen hochskalierbare Lösungen aufbauen, die zugleich ausfallsicher sind. Wenn die Verfügbarkeit der Datenbank im Vordergrund steht, kommen Failover-Produkte wie der "Microsoft Cluster Service" (MSCS) zum Einsatz. Eine weitere Alternative bieten Replikations-Mechanismen, welche die Datensätze auf andere Systeme replizieren.