Dreambox als Streamer

Audio- und Video-Streaming mit der Dreambox

Mit dem Linux-Satelliten-Receiver Dreambox kann der Anwender mehr tun, als nur durch TV- und Radiosender zappen und Filme auf die Harddisk aufnehmen. Dank Netzwerk-Interface kann die Dreambox MP3s und Videos per LAN, WLAN und Web an andere Clients streamen. Wir zeigen, wie’s geht.

Die Satelliten-Receiver der Firma Dream Multimedia sind standardmäßig mit einem Netzwerk-Interface ausgerüstet. Zudem ermöglicht das offene, auf Linux basierende Betriebssystem einfache Erweiterungen der Software-Features. Eine große Familie von engagierten Entwicklern und professionellen Softwareherstellern hat sich daher der Dreambox-Modellserie angenommen und bietet dafür interessante Softwaremodule an.

Während wir in den ersten beiden Teilen unserer Serie die Einbindung der Dreambox als Fileserver ins Netzwerk und den Dateizugriff vom PC aus beschrieben haben, behandelt dieser Teil die Verteilung der Filme und Musikstücke im Hausnetz. Trivial ist dabei der Zugriff mit intelligenten Clients wie PCs, wenn Sie auf der Dreambox einen Samba-Server installiert haben. Dann tauchen die Mediadateien in der Netzwerkumgebung auf und können direkt wiedergegeben werden. Hierbei sind lediglich, wie später beschrieben, einige Codec-Probleme bei den Videodateien zu überwinden. Wie Sie den Samba-Server einrichten, lesen Sie im zweiten Teil unserer Dreambox-Serie: Der Linux-Satelliten-Receiver als Windows-Server.

Trivial: Dank Samba wird die Dreambox-Festplatte im Explorer sichtbar. Der Zugriff auf die vorhandenen Dateien ist denkbar einfach.
Trivial: Dank Samba wird die Dreambox-Festplatte im Explorer sichtbar. Der Zugriff auf die vorhandenen Dateien ist denkbar einfach.

Etwas schwieriger ist der Zugriff mit einfachen WLAN-Playern, wie etwa Geräten der Terratek-Noxon-Serie oder den fast baugleichen „Philips SLA Wireless Music“-Adaptern. Über WLAN spielen diese ab 50 Euro erhältlichen Player die MP3-Sammlung auf der Dreambox überall im Haus ab. Der Twonky-Mediaserver auf der Dreambox sorgt dabei für einen einfachen Zugriff und kümmert sich um das Management selbst großer MP3-Sammlungen mit tausenden von Musikdateien.

Serie: Die Dreambox als Mediaserver im Netzwerk

Teil 1

Überblick und Netzwerkkonfiguration

Teil 2

Dreambox: Der Linux-Satelliten-Receiver als Samba-Server

Teil 3

Audio- und Video-Streaming mit der Dreambox